Fridays for Future
: Dreimal aufgeräumt

Die Fridays-for-Future-Ortsgruppe Falkensee hat am vergangenen Wochenende zu Müllgreifern gegriffen.
Von
Sandra Euent
Falkensee
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Aufräumaktion der Falkenseer Ortsgruppe der Friday-for-Future-Bewegung - die jungen Menschen sammelten Müll am Falkenhagener See, auf dem Campusplatz und am Skatepark Rosenstraße.

F4F/Lennart Meyer

Da wollten die Ortsgruppe lokal ein Zeichen setzen und traf sich am Falkenhagener See, um erst dort und dann noch am Campusplatz und am Skatepark in der Rosenstraße aufzuräumen. Einen ersten „Müllhotspot“ hätten sie an der Badestelle am Neuen See gefunden. Trotz vieler Mülltonnen werden hier immer wieder Abfälle in der Natur entsorgt. Nach anderthalb Stunden und einigem Zuspruch durch die Badenden machte sich die Gruppe auf zum Campusplatz. Nach einer Stunde waren auch hier die Glasscherben aus den Beeten gesammelt und der unermüdliche Trupp radelte zum Skaterpark. Hier wurde spontan von einigen Skatern unterstützt, die zum Besen griffen.

Gegen 14 Uhr war die Aktion am See gestartet, um 18 Uhr wurde am Rosentunnel der letzte Müll zusammengekehrt. Die Stadt Falkensee unterstützte die Aktion und stellte Mülltüten, Greifer und Besen zur Verfügung.

„Ich finde es gut und bedeutend für die Dinge, die einem wichtig sind, zu kämpfen.“, erklärt Christian Vogel von FridaysForFuture Falkensee. „Wir haben heute viel Zuspruch von den Menschen bekommen, die uns gesehen haben. Wenn mich etwas stört, dann sollte ich aktiv werden. Und das haben wir heute getan.“

Trotzdem dürfe man nicht vergessen, dass das Problem sehr viel komplexer sei, als in die Natur geworfener Müll, ergänzte Robin Lux: „Wir müssen da ansetzen, wo es zur Produktion von diesen Mengen an Müll kommt.“