Großzügige Spende
: 500 Euro für das Falkenseer Tierheim

Über eine 500 Euro Spende konnte sich kürzlich das Tierheim Falkensee freuen. Da das Tierheim derzeit für Besucher geschlossen ist, fehlen auch Spendeneinnahmen.
Von
Silvia Passow
Falkensee
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Spendenübergabe im Tierheim Falkensee: Christian Hecht und Heike Wegner mit dem Spenden-Scheck. Davor sitzt Richard Stecker mit Hündin Penny, die aus einer Tötungsstation in Rumänien gerettet wurde.

Silvia Passow

Wer sich für eines der Tiere interessiert, kann einen separaten Termin vereinbaren. Die offenen Besuchstage und Veranstaltungen liegen vorerst auf Eis. „Wir freuen uns über jeden, der uns nicht vergisst“, sagt Wegner. Kürzlich kommt Christian Hecht, Inhaber von German Security Sicherheitsdienst, vorbei und beweist, dass die Tiere und ihre Pfleger/innen nicht vergessen sind.

Hecht überreicht einen symbolischen Scheck, mit dem er dem Tierheim 500 Euro spendet. Der bekennende Tierfreund sagt, er spende regelmäßig an ganz verschiedene Projekte. Zuletzt für ein an Krebs erkranktes Kind, die Freiwilligen Feuerwehren oder auch Heimatvereine. Zum Tierheim hat der Falkenseer, der selbst seinen Lebensraum mit Hund und Katze teilt, eine besondere Beziehung. Sein Unternehmen sorgt für die Sicherheit auf dem Gelände und das kostenfrei.

Neun Hunde leben aktuell im Tierheim. Das sei relativ viel, sagt Richard Stecker, Tierpfleger im Tierheim Falkensee. Und mit dreiundvierzig Katzen ist auch das Katzenhaus gut ausgelastet. Katzen werden momentan häufig nachgefragt, erzählt Wegner. Hunde werden dagegen weniger oft vermittelt, auffallend oft werde nach Hundewelpen gefragt. Wegner sagt, sie freue sich natürlich über die Nachfrage. Gleichzeitig fragen sie und ihr Team ab, ob die Tiere auch nach der Corona–Zeit ein gutes Zuhause haben. Die Verantwortung für ein Tier übernehmen, heißt eine Verpflichtung auf viele Jahre einzugehen.

Die Verpflichtungen laufen auch im Tierheim weiter. Gerade erst einen Tag zuvor hat das Tierheim vierzehn Katzen, ein Schaf, Hühner und Gänse aufgenommen, beziehungsweise für eine weitere Unterbringung gesorgt. Viele der Katzen seien nicht kastriert gewesen, so Wegner. Das übernehmen nun die Tierschützer, mitsamt den anstehenden Kosten. Auch die Operation von Murphy, einer Dogge, schlug mächtig zu Buche. Die Dogge hatte am Karfreitag eine Magendrehung und wurde in der Tierklinik Potsdam operiert. Die Behandlung für den sechsjährigen Hund, der sich bis dahin bester Gesundheit erfreute, kostete 2.500 Euro. Inzwischen geht es Murphy wieder besser. Die Spende von Christian Hecht kommt also genau zur rechten Zeit.