Exakt um 21.04 Uhr bestieg die Band Keimzeit die Bühne im Hof der Burg Eisenhardt. Norbert Leisegang, Hartmut Leisgang, Andreas „Spatz“ Sperling, Lars Kutschke, Sebastian Piskorz und Lin Dittmann wurden bereits vom durchweg gut gelaunten Publikum erwartet.
Die Corona-Pandemie sorgte für eine zweijährige Zwangspause. Umso größer waren Freude und Aufregung im Vorfeld dieses Konzertes.

Begeisterte Zuschauer begleiten die Band seit Jahrzehnten

Bereits beim Erklingen der ersten Töne tanzen und sangen textsicher die ersten Zuschauer mit. Mittendrin im Getümmel Angela Rauhut aus Werder (Havel), die nach Möglichkeit jedes der Konzerte besucht. Die Mittvierzigerin begleitet die musikalische Entwicklung der Band seit Jahren, ach was, seit Jahrzehnten, hat sich zum Konzert Freunde mitgebracht und fand sowohl zur Band, als auch zur Location nur lobende Worte. Diese Begeisterung war überall zu spüren. Auch bei den Bandmitgliedern um Norbert Leisegang, der mit dem ein oder anderen Spruch, auch mal auf der Suche nach der ein oder anderen Textzeile für wohlwollende Lacher sorgte. Es sind in 40 Jahren Bandgeschichte eben viele, viele Lieder entstanden.

„Kein Fiasko“ mit alten Klassikern kombiniert

Und so verflochten sich geschickt in dem 2,5-stündigen Konzert die neuen Songs des aktuellen Albums „Kein Fiasko“ mit den alt-bekannten Liedern wie „Klingklang“ oder „Singapur“. Nach dem mehrfach lautstark eingeforderten „Nathalie“ war dann endgültig Schluss.
Fazit: Es wurde kein Fiasko. Es war eine laue Sommernacht, mit fantastischer Musik und hervorragender Laune. 2023 ist ja nicht weit entfernt!