„Ein deutliches Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden setzen Brandenburger Künstlerinnen und Künstler mit der Benefizveranstaltung ‚SOUNDS for PEACE‘ am Samstag, 2. April, in Brandenburg an der Havel“, heißt es auf https://sounds-for-peace-1.jimdosite.com/. Das kulturelle Friedenszeichen wird zwar nicht mit 15.000 Besuchern und so namhaften Künstlern wie das gleichnamige Friedenskonzert am 20. März am Brandenburger Tor gesegnet sein, bietet aber noch mehr Abwechslung und insbesondere für Brandenburger Kulturfans jede Menge Lokalkolorit. Rund 25 Ensemble und Einzelkünstler aus den Bereichen Musik, Schauspiel, Literatur und Bildende Kunst werden ihr Können in der St. Johanniskirche von 15:30 bis 22:00 Uhr darbieten.

Abwechslungsreiches Programm aus Klassik, Jazz, Rock, Pop und Wortkunst

Die Initiative ging von den Künstlern selbst aus, die sich, laut Homepage, „innerhalb weniger Stunden vernetzten und dem Projekt ‚SOUNDS of PEACE‘ sofort ihre Unterstützung zusagten“ und „am Veranstaltungstag ein abwechslungsreiches Programm aus Klassik, Jazz, Rock, Pop und Wortkunst aufführen.“ Für die logistische Abwicklung der Veranstaltung habe man das event-theater als Partner gewinnen können; weitere Unterstützung kommt vom Team der Theaterklause, „welches die Gewinne des Abends spenden wird.“ Angedacht sei zudem, auch Erlöse aus Kunstverkäufen – Bilder, Skulpturen, Tonträger, Bücher – dem Spendenkonto zukommen zu lassen.

Brandenburg an der Havel

Das Bühnenprogramm von 15:30 bis 22:00 Uhr

Der Eintritt zum Konzert ist frei, doch Spenden sind erbeten und kommen einem Konto des Städtischen Klinikums zugute. „Aus den Erlösen soll vor Ort in der Ukraine vor allem medizinische Hilfe für die Kriegsopfer geleistet werden“, heißt es erklärend auf der Veranstaltungsseite.
(Moderation Hank Teufer):
15:30 Uhr Frank Katschemba (sphärische Klänge), 16:00 Uhr Collegium Musicum (Streichorchester), 16:15 Uhr Karen Schneeweiß-Voigt (Lesung), 16:30 Uhr Antje Weltzer-Pauls & Bernhard Barth (mit Geige und Cembalo), 16:55 Uhr Stadtchef Steffen Scheller und Klinikum-Chefin Gabriele Wolter geben Auskunft zum Spendenzweck und zu den Erfahrungen erster Ukraine-Hilfstransporte,

Mit Jazz, Rock, Chormusik und einem ukrainischen Violinenstück zum Finale

17:05 Uhr Sara Pieper & Fabio Caggese (neapolitanische Lieder, 17:30 Uhr Tobias Borchers (Wortbeitrag), 17:45 Uhr Jazzocrazz (bekanntes Liedgut und Eigenkompositionen), 18:10 Uhr Steffan Drotleff (Wortgewandheit), 18:30 Burges Gränzer Schade (avantgardistisches Musikprojekt), 18:50 Robby Schulze (Release-Konzert zu seinem ersten Album), 19:20 Uhr Nikaya (die lebhafte, gefühlsbetonte Rockband erstmalig im Akustik-Set), 19:45 Uhr Pop Moonshine („High-Proof Country Music“), 20:15 Uhr Needful Thinxs (Brandenburger Rockband), 20:40 Uhr Sebastian Block (Liedermacher), 21:15 Uhr Patchwork (einfach legendär!),

Neben den Kunstverkäufen werden Werke versteigert

Ca. 21:45 Uhr Bekanntgabe zu den Versteigerungen der bildenden Künstler (Julia Burmeister, Jeannette Goldmann, Anni Heuchel, Constanze Kreiser, Marion Manteufel, Ariane Vogt und Thomas Bartel) im Verkaufsbereich (neben den Kunstverkäufen werden Werke versteigert, von 15:30 bis ca. 21:45 Uhr können Gebote an den Verkaufsständen abgegeben werden), 21:50 Uhr Extra Chor Brandenburg & Gesangsquartett der Musikschule „Vicco von Bülow“, 21:55 Uhr Artem Lonhinov – er wird ein zehnminütiges, ukrainisches Violinenstück aufführen, bevor der Extra Chor Brandenburg die Veranstaltung beschließt.
Das kunterbunte Friedenszeichen am 02. April ab 15:30 Uhr in der St. Johanniskirche verspricht jede Menge Abwechslung – und wird hoffentlich zu einer großen Hilfe für die Ukraine.