Leipzig brachte dafür dem gebürtigen Wiesenburger Glück. Für die Fußball-Junioreneuropameisterschaft 1969 bewarb er sich als Betreuer für  die sowjetische Auswahl. Doch der Turnierchef und FIFA-Schiedsrichter Rudi Glöckner lehnte ihn ab. "Ich hatte wohl kein Parteidokument, war kein SED-Genosse", mutmaßte Kuhle, mit einem kleinen Augenzwinkern. So fragte er auf russisch den bulgarischen Coach Mitka Boitschinow (Lewski Spartak Sofia) ob er jemanden benötigt. Die knappe Antwort : "Ja.", allerdings ohne Akkreditierung.
Zum Auftakt gelang der Erfolg über den "Klassenfeind", in dessen Reihen Uli Hoeneß und Paul Breitner mitmischten. Trainiert wurde die BRD-Mannschaft von keinem andere als Udo Lattek. Die Bulgaren spielten ein starkes Turnier, erreichten das Finale gegen den Gastgeber DDR. Die Partie endetet 1:1. Da es damals kein Elfmeterschießen gab, entschied der Münzwurf über den Turniersieg. Damals war Fortuna mit den Bulgaren im Bunde. Mit den Worten:  "Herr Kuhle, sie haben uns Glück gebracht", bedankte sich das "Bruderland" beim damals 28-Jährigen und er erhielt zugleich eine Einladung nach Sofia, um dem EM-Qualifikationsspiel gegen die DFB-Auswahl beizuwohnen. Manfred Kuhle erhielt so Zugang zu allen öffentlichen Gesprächen, auch bei einem Treffen mit Spielern der Westdeutschen Nationalmannschaft.  Dabei machte ihm Franz Beckenbauer ein Kompliment, wie gut er doch Deutsch spreche.
Doch nun zurück zum Schach. Manfred Kuhle trat in seinen Sommerferien bei den Offenen Stadtmeisterschaft von Varna an.  Dank seiner guten Resultate landete er im ersten Leistungsdrittel und in der neuen Spielklasse 1. Das gefiel dem Stadtrivalen Empor Potsdam nicht. Er wurde zurückgestuft, da die Bulgaren international nicht korrekt werteten, so die Meinung der Empor-Verantwortlichen .
Davon ließ er sich aber den Spaß nicht nehmen und wurde von den Spitzenkönnern seines Vereins Dynamo Potsdam positiv beeinflusst. Er hatte inzwischen einen Stammplatz  im DDR-Liga-Team, wurde sogar Mannschaftsführer und konnte in Wünsdorf die Aufstellungen aushandeln. Oft hieß es 4:4 – sprich vier Deutsche, vier Russen. Das Team sicherte sich mehrmals den Vizemeistertitel. Ein Aufstieg in die Oberliga blieb damals, aufgrund der ausländischen Mitstreiter, verwehrt.
Angenehme, allerdings mitunter hart umkämpfte, Derbys gab es mit Lok Brandenburg und den drei Magdeburger Mannschaften TH, Aufbau Börde und Motor Südost (Buckau).
Manfred Kuhle begegnet immer wieder "junge, aufmüpfige" Personen, die behaupteten Schach sei keine Sportart, was seinen Widerspruch regte. Er erinnerte sich an einen Flug von Kiew nach Groß-Sotschi. Neben ihm saß ein Mann, mit der Anstecknadel "Master Sporta" – Meister des Sports – am Revers. Auf die Frage, welche Sportart er vertrat, antwortete der Fremde: "Schach." Er war der Chef vom Kiewer Pionierpalast, wo er eine Generation junger Geistessportler aufbaute. Der Kiewer nahm an einem Turnier in Sotschi teil. Der Wiesenburger besuchte ihn abends 14 Tage lang, beide vertieften sich in ihre gute Konversation, fachsimpelten und Kuhle studierte wie ein russisches "Elektronengehirn" funktionierte.  Beim Rückflug hatte er verbotenerweise eine kleine Palme im Gepäck, die ihm das Hotelpersonal geschenkt hatte. Do swidanija.
Jetzt wird es militärisch: Kuhle erhielt den Auftrag als Sportverantwortlicher in das Lager der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) nach Breege auf Rügen zu fahren. Es war seine Gegenleistung für den Führerscheinerwerb der Klasse 1 und 4 (Motorrad/Pkw) für 5 Mark Schreibgebühr. Das war damals in der DDR möglich.
Als Klassenleiter für zehn Abiturklassen an der Russisch-Spezialschule, bekam Kuhle es häufig mit den Klassen 11 und 12 zu tun, mitunter waren es sogar reine Mädchenklassen, die  zu Sprachlehrern ausgebildet wurden. In einer Abi-Zeitung bezeichneten sie sich scherzhaft als "Olsenbande".  Da hieß es dann unter dem Thema Mathe-Prüfung: "Die Olsenbande in der Klemme", oder "Die Olsenbande in der Tretjanow-Galerie", in Anspielung auf ein Sprachpraktikum in Moskau. Kuhle wurde zum "Old Olsen" und er hatte auch einen Plan für das GST-Lager.
Er stellte den Antrag sein Schachequipment mitnehmen zu dürfen. Das gab es dort noch nie, doch es kam gut an und konnte das Manko seiner militärischen Schwäche ausgleichen, wie nach einem Marsch. "Wie sie kommandieren, wären wir nie ans Ziel angekommen!" "Schnauze! Ihr seid gut abgekommen. Das zählt." Abgesehen vom lästigen Frühsport, der auch nach längeren Skatabenden zu tätigen war, war es ein feines Leben auf Rügen.  Wie zum Beispiel die Freundschafts-Aufsicht am FKK-Strand.
Mächtig gewaltig war auch Kuhles Ehrendienst in der Nationalen Volksarmee (NVA). Nur ein halbjähriges Fernstudium – als Reservist im Alter von 35 Jahren. Bis dahin spielte er aktiv Fußball, zwar nur in der Kreisklasse, aber körperlich topfit. Von daher war die Grundausbildung kein Problem.
In seinen Papieren stand, dass er international Schach spielt. Das blieb seinen Vorgesetzten nicht verborgen und so verfügte eines Tages der Sportoffizier: "Sie bauen eine Regimentsauswahl auf. Sie haben Geld, Zeit, Leute."  Zu Befehl!  Für den Wiesenburger war es ein Vergnügen diesen Befehl in Lehnitz bei Berlin, umzusetzen. Es gab gute Schachspieler, meist Berliner Bezirksligisten. Sie durften zweimal in der Woche zum Training nach Oranienburg oder Hohen Neuendorf, also jeweils im S-Bahn-Bereich. Plötzlich hatte Manfred Kuhle eine Menge neuer Freunde.  Einige Wehrpflichtige entdeckten nun ihre Schachbegeisterung, um auf die Liste zu kommen. Zugegeben, einige wollten einfach nur aus der Kaserne heraus, um mal wieder ein Bier zu trinken.
Kuhle hatte ein gutes Händchen für Teamaufstellungen. Bei neun Wettkämpfen gab es sieben Siege, darunter sogar gegen ein sowjetisches Paten-Regiment, und zwei Unentschieden. Der Sportoffizier war zufrieden, denn er bekam Protokolle, die er abrechnen durfte. "Es wurde scharf geschossen! Gewissermaßen Einschlag auf f7", wie der pensionierte Lehrer schmunzelnd bemerkte. In Wirklichkeit gab er keinen Schuss ab, denn er war K5 = Melder, Waffengattung Artillerie. Eine Woche vor Beendigung seines Ehrendienstes durfte er nochmals zur Sportschule in Osterburg, um seinen Nachfolger zu benennen. Das war’s.
Mit einigen Wohlwollen blickt Kuhle auf seine Armeezeit zurück.  Er konnte öfter nach Hause fahren, um Material für Vorträge zu besorgen. Themen waren die UdSSR und Bruderländer des Ostens, also Reiseberichte oder über Fußball. Einmal organisierte er sogar ein Forum mit Vertretern des FC Carl Zeiss Jena, nach dem Sieg über den BFC Dynamo an der Cantianstraße. Sein Duzfreund Hans Meyer machte es möglich.
Seine "Armeezeit" holte Kuhle dann Jahre später bei einem Besuch auf der britischen Insel wieder ein. Beim Besuch des Castle Cardiff kam er in einem Raum, wo an ein walisisches Wachbataillon erinnert wurde, das an der Grenze zu West-Berlin Dienst tat. Dort waren Uniformen beider politischer Lager ausgestellt. Als Manfred Kuhle beim Anblick der NVA-Uniform sagte: "Its’s me!", musste auch der Museumschef lachen.