Wanderung
: „Gemeinde auf dem Weg“, auf dem Wanderweg!

Unter dem Motto „Gemeinde auf dem Weg“ hatte Pfarrerin Dr. Dorothea Sitzler-Osing in der Martinskirchengemeinde Lütte, Fredersdorf und Schwanebeck zu einer Pfingst-Wanderung eingeladen.
Von
Bärbel Kraemer
Schwanebeck
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  • Pfarrerin Dr. Dorothea Sitzler-Osing in der Schwanebecker Kirche - Augenmerk bitte auf das Wanderschuhwerk.

    Pfarrerin Dr. Dorothea Sitzler-Osing in der Schwanebecker Kirche - Augenmerk bitte auf das Wanderschuhwerk.

    B. Kraemer
  • Die Umgebung wurde zu Fuß erkundet.

    Die Umgebung wurde zu Fuß erkundet.

    privat
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Die Premieren Wanderung startete am Pfingstsonntag zur Mittagszeit in der Lütter Dorfkirche. Im Anschluss an eine Andacht machte sich eine kleine Gruppe Wanderfreudiger auf den Weg - ins Nachbardorf Fredersdorf.

Als das dortige Wanderziel - die Kirche - erreicht war, wartete eine Überraschung auf die Gruppe. Thomas Grünthal aus Schwanebeck hatte seinen Traktor vor einen Kremser gespannt und war mit Pfingstwanderern aus seinem Heimatdorf den aus Lütte kommenden Wanderern entgegen gefahren. Beide Gruppen trafen sich in Fredersdorf, wo erneut eine Pilgerandacht gehalten wurde und im Anschluss eine gemütliche Kaffeetafel vor der Kirche vorbereitet war.

Danach setzte die „Gemeinde auf dem Weg“ ihren Weg wandernd fort - nach Schwanebeck. Wer müde Füße hatte, konnte mit dem Traktor fahren, wer lieber wandern wollte, den drei Kilometer langen Weg auf Schusters Rappen zurücklegen. Gut gelaunt erreichte die mittlerweile noch weiter gewachsene Wandergruppe ihr nächstes Ziel. Auch dort trat die Pfarrerin mit Rucksack und Wanderschuhen vor die Gemeinde; die Orgel erklang; die Andacht begann.

Im Anschluss lud Bärbel Kraemer zu einem weiteren kleinen Spaziergang zum Schwanebecker Gesundbrunnen ein. Diese Tour startete an der Kirche, wo ein Epitaph an den Pfarrer M. Christian Tronicke erinnert. Er wirkte bis in das Jahr 1722 als Pfarrer im Dorf und erlebte die Glanzzeit der heilsamen Quelle, der auch wundersame Kräfte nachgesagt wurden.   Deren Entdeckung jährte sich 2017 zum 325. Mal.  Nachweisbar existierte das alte „Brunnenloch“ des Gesundbrunnens noch 1927. Heute ist es nicht mehr auszumachen. Dafür erinnert ein Stein an die Bedeutung jenes Flecken Erde, der das Dorf weithin bekannt gemacht hatte - in einer Zeit, als die Medizin noch in den Kinderschuhen steckte.

Mit einem gemütlichen Beisammensein auf dem Schwanebecker Pfarrgehöft klang der Tag aus. Allen Helfern und Unterstützern aus Lütte, Fredersdorf und Schwanebeck wird gedankt.