Das Ganze ereignete sich 2 Uhr nachts. Durch den heftigen Aufprall sollen der 45-jährige Fahrer und eine 19-jährige Beifahrerin getötet worden sein. Ein weiterer Insasse in dem Skoda, ein 19-Jähriger, kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Hubschrauber transportierte den jungen Mann ab. Die Insassen des Skoda stammten allesamt aus Vorpommern, berichtet der NDR.
Die Staatsanwaltschaft in Schwerin hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Staatsanwalt Jörg Ebert bestätigt, dass noch in der Nacht von dem möglichen Verursacher ein Atemtest genommen wurde, der mehr als zwei Promille Alkohol in der Atemluft anzeigte. Daraufhin sei ein Bluttest angeordnet und vollzogen worden. Zur Vernehmung kam es nicht, auch festgenommen wurde der 28-Jährige nicht. Zunächst sei ein Gutachter mit der Untersuchung und Sicherung der Unfallstelle an der A20 sowie beider Unfallfahrzeuge beauftragt worden. Wann das Gutachten vorliegt, wusste Staatsanwalt Ebert noch nicht zu sagen. Die Autobahn war für viele Stunden gesperrt.