Dort soll eine Kundgebung mit Rednern abgehalten werden, um auf die unhaltbare Situation von farbigen Menschen und People of Colour (BIPoC), auch von Geflüchteten, aufmerksam zu machen. "Rassismus ist Alltag in Deutschland und Eberswalde. Die erst kürzlich von der Gruppe SOS Rassismus Barnim herausgegebene Chronik rassistischer Vorfälle im Barnim zeigt dies deutlich", erklärt die Hauptorganisatorin der Demonstration, Tanja Rakočević vorab. Diskriminierungen gäbe es auf struktureller und staatlicher Ebene ebenso wie durch verschärfte Asylgesetzgebung und sogenanntes "Racial Profiling" in Behörden.
Fünf Anliegen zu bearbeiten, sei die Forderung, die anlässlich des Gedenkens an Amadeu Antonio am 6. Dezember 2019 an die Stadt übergeben wurden. Das seien Denkanstöße zum angemessenen Erinnern an den Mord und "zum angemessenen Bearbeiten des Themas Alltagsrassismus in der Stadtgesellschaft. Außerdem soll die Stadt Eberswalde ein sicherer Hafen für Geflüchtete werden", schließt Rakočević. Geflüchtete würden diskriminiert oder beleidigt, erklärt Organisator Mustafa Hussein: "Wir sind Teil dieser Gesellschaft und werden es bleiben!"