Brand in Eberswalde: AWO startet Spendenaktion für Brand-Opfer

Brandschäden an einem AWO-Wohnblock in der Frankfurter Allee. Die AWO in Eberswalde sammelt Spenden für die Betroffenen.
Thomas Burckhardt- Feuer in Eberswalde: AWO-Wohnblock stark beschädigt, 137 Wohneinheiten betroffen.
- AWO startet Spendenaktion, Sachspenden unerwünscht.
- 77 Bewohner zurück in Wohnungen, Wasserschäden erheblich.
- Feuerwehr setzte 216 Kubikmeter Wasser ein.
- Spendenkonto eingerichtet, Spendenbescheinigung ab 10 Euro möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fast eine Woche ist vergangenen, nachdem an der Frankfurter Allee im Brandenburgischen Viertel die AWO-Wohnanlage durch ein Feuer im Dachstuhl schwer beschädigt worden ist. 137 Wohneinheiten sind betroffen gewesen, die Mieter konnten nicht zurück in ihre Wohnungen. Die AWO organisierte noch während der laufenden Löscharbeiten nicht nur eine erste Hilfe für die Bewohner, sondern auch bereits Unterkünfte in Hotels in der Stadt.
Erst am Montag, 10. März, zeigte sich das ganze Ausmaß der Zerstörung. Es gab aber auch schon erste gute Nachrichten: 77 Bewohner konnten bereits zurück in ihre Wohnungen. Feuerwehr-Einsatzleiter Eick Reimann hatte diesem Nachrichtenportal erläutert, dass die Wohnungen in der obersten Etage des ursprünglichen Plattenbaus bereits von den Flammen kaum in Mitleidenschaft gezogen worden seien.
Knapp 1500 Badewannen Löschwasser kamen zum Einsatz
Allerdings musste die Feuerwehr viel Wasser einsetzen, um die Feuersbrunst im Dachstuhl unter Kontrolle zu bringen. Obwohl die Retter der Feuerwehr zum einen rücksichtsvoll mit dem Wasser umgingen, ist der Wasserschaden dennoch erheblich. Es hatte mehr als eine Stunde gebraucht, um Herr über die Flammen zu werden. Insgesamt benötigte die Feuerwehr rund 216 Kubikmeter Wasser zum Löschen. Das sind knapp 1500 Badewannen voll mit Wasser.
Die AWO ruft daher zu Spenden auf, um die betroffenen Bewohner zu unterstützen und hat ein Spendenkonto eingerichtet. AWO-Co-Geschäftsführerin Nadine Gründel verweist darauf, dass die AWO darum bittet, keine Sachspenden für die Bewohner abzugeben. Da die meisten der Betroffenen derzeit nicht in ihre Wohnungen zurückkönnen, sei es schwierig, weiteres Hab und Gut unterzubringen.
AWO-Stadtverband Eberswalde sammelt Spenden für die Brandhilfe
Tatsächlich ist in Einzelfällen auch ein akuter, zusätzlicher Bedarf entstanden. Denn auch dringend benötigte Sachen, wie wichtige Medikamente, konnten die Bewohner aus den am schwersten betroffenen Wohnungen nicht herausholen.
Im Aufruf der AWO heißt es: „Jeder Cent kommt direkt bei den Betroffenen an!“ Ab zehn Euro können sich Spender eine Spendenbescheinigung ausstellen lassen. Die Zuwendungen sind dann von der Steuer absetzbar.
Das Konto des AWO-Stadtverbandes Eberswalde hat folgende IBAN: DE 53 1705 2000 3160 0133 23. Als Verwendungszweck bitte „Spende Brandhilfe“ angeben.


