Brand in Eberswalde: Feuer in Wohnung ‒ aufmerksame Bewohnerin verhindert Schlimmeres

Es gab einen Brand in einer Wohnung in der Gubener Straße in Eberswalde. Aber eine aufmerksame Bewohnerin verhindert Schlimmere.s
Stephan BackertDas Brandenburgische Viertel in Eberswalde zählt zu den größten Wohnquartieren der Stadt. Ursprünglich wurde es nach dem kommunistischen Politiker Max Reimann benannt. Unweit des Max-Reimann-Denkmals kam es am Mittwochmorgen (24. April) zu einem Brand.
Das Feuer war in der Gubener Straße 11 in einer Wohnung im ersten Stock ausgebrochen. Zum Einsatz rückten gleich zwei Feuerwehren aus. Zum einen die Berufsfeuerwehr Eberswalde mit sieben Einsatzkräften. Auch die Freiwillige Feuerwehr Finow war mit vier Kräften im Einsatz.
Keine Verletzten nach Brand in Eberswalde
Michael Kühn von der Berufsfeuerwehr Eberswalde berichtete, dass zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr niemand in der Wohnung angetroffen wurde. Es habe auch keine Verletzten gegeben. Der Brand wurde in der Küche der Wohnung lokalisiert und konnte schnell gelöscht werden.
Den Zugang zum Brandort verschaffte sich die Feuerwehr über die Rückseite des Wohnhauses. Der Einsatz einer Drehleiter ermöglichte den Einsatzkräften einen Zugang zum Balkon der Wohnung. Von hier aus konnte die Feuerwehr dann zum Brandherd in der Küche vordringen. In einer Pressemitteilung der Polizei heißt es, dass die Wohnung vorerst nicht bewohnbar ist.
Aufmerksame Nachbarin bei Brand in Eberswalde
Dass sich das Feuer nicht ausbreitete, ist der Aufmerksamkeit einer Nachbarin zu verdanken. Sie hatte das Warnsignal eines Rauchmelders gehört. Daraufhin hatte die Frau einen Notruf abgesetzt.
Von Stefan Möhwald, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost, hieß es, dass die Polizei einen technischen Defekt als Brandursache vermutet. Kriminaltechnische Ermittlungen seien nicht notwendig.


