Im Vergleich zum Vortag registriert das Barnimer Gesundheitsamt für den Landkreis 51 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle. Damit gelten aktuell insgesamt 642 Barnimer als Corona-Infizierte. Das geht aus dem Lagebericht des Kreises mit Stand vom 30. Dezember, 13 Uhr, hervor. Kurz vor Beginn des harten Lockdowns vor zwei Wochen waren es mit kreisweit 414 noch deutlich weniger aktive Fälle.

Keine neuen Sterbefälle im Vergleich zum Vortag

Laut dem Bericht sind innerhalb der vorangegangenen 24 Stunden keine neuen Sterbefälle im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 bekannt geworden. Insgesamt 89 Menschen mit einem positiven Corona-Testergebnis sind im Barnim seit Beginn der Pandemie verstorben.

Weniger Barnimer in Quarantäne

Zurückgegangen ist der Statistik nach die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne. Von der Außenwelt abschotten müssen sich nach Anordnungen des Gesundheitsamtes derzeit 1440 Barnimer. Das sind 27 weniger als am Vortag. In Eberswalde durften 62 Menschen die Quarantäne beenden.
Zudem gelten in der Waldtstadt gegenüber dem Vortag 17 mehr als genesen. Insgesamt stieg die Zahl der Genesenen in dem Zeitraum um 35 auf insgesamt 1891, die seit Beginn der Auswertungen im März eine Covid-19-Infektion überstanden haben.

Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche deutlich niedriger

Weiter zurückgegangen ist zudem die Sieben-Tage-Inzidenz – im Vergleich zur Vorwoche um etwa 42 auf 117,7. Am Vortag lag der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner angibt, noch bei 120,4. Als Hotspots gelten derzeit Regionen mit Werten ab 200.
Seit Ausbruch der Pandemie sind im Barnim nach den aktuellen behördlichen Angaben nun 2622 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert.

So sieht es in den einzelnen Kommunen aus

So verteilen sich die aktiven Fälle auf die Kommunen: Bernau: 135 Infizierte (+9 im Vergleich zum Vortag), Eberswalde: 150 (-10), Werneuchen: 17 (-1), Ahrensfelde: 49 (+3), Panketal: 80 (+4), Schorfheide: 35 (keine Veränderung im Vergleich zum Vortag), Wandlitz: 65 (+4), Biesenthal-Barnim: 63 (+3), Britz-Chorin-Oderberg: 30 (+3) sowie Joachimsthal: 18 (+1).
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