Zwischen Freitag und Sonntag sind für den Landkreis Barnim insgesamt 64 neue Fälle laborbestätigter Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das geht aus der aktuellen Statistik des Gesundheitsministeriums für das Land Brandenburg hervor. Die Zahlen darin beziehen sich auf den Stand 11 Uhr am Sonntag.

Insgesamt 1334 Barnimer Corona-Fälle seit März

Insgesamt sind danach seit Pandemiebeginn im März nun 1334 bestätigte Covid-19-Fälle für den Kreis bekannt geworden. 46 Barnimer sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Zuletzt hatten die Statistiken einen Todesfall in Eberswalde ausgewiesen. Nach Auskunft aus dem Barnimer Gesundheitsamt ist eine 78-Jährige im Krankenhaus verstorben, die unter Vorerkrankungen litt. 879 Menschen landkreisweit gelten als genesen.

224 Neuinfektionen innerhalb einer Woche

Ebenfalls gestiegen ist der Wert für die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen gemeldet werden. Laut Gesundheitsministerium liegt sie im Barnim derzeit bei 120,9. Eine Woche zuvor lag sie noch erheblich darunter – bei 94,5. Binnen sieben Tagen wurden insgesamt 224 Neuinfektionen für den Landkreis gezählt.

Aktuell 500 aktive Fälle

Nach dem Lagebericht des Kreises, der auf Daten vom Stand Samstag, 13 Uhr, zurückgreift, sind es noch weniger Infizierte. Aufgrund der unterschiedlichen Meldezeiten in Kreis und Land zeigt der Bericht Differenzen. Danach sind noch 500 als aktuell Erkrankte im Barnim registriert. 2113 Menschen befinden sich in Quarantäne.

In einzelnen Kommunen stabile Zahlen

Der Kreis schlüsselt die Infektionszahlen für die einzelnen Städte und Ämter beziehungsweise Gemeinden auf. Danach verteilen sich die aktuellen Fälle folgendermaßen: Bernau: aktuell 129 Infizierte (+6 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag), Eberswalde: 109 (+2), Werneuchen: 25 (keine Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag), Ahrensfelde: 52 (+0), Panketal: 41 (+0), Schorfheide: 30 (+0), Wandlitz: 39 (+0), Biesenthal-Barnim: 30 (+1), Britz-Chorin-Oderberg: 31 (+0) sowie Joachimsthal: 14 (+0).
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