Erneut ist es im Barnim nach Infektionen mit dem Coronavirus zu zwei Todesfällen gekommen. Die Patienten waren in Eberswalde und im Amt Britz-Chorin-Oderberg zu Hause. Sie sind 95 und 73 Jahre alt geworden und haben beide unter Vorerkrankungen gelitten, teilte das Barnimer Gesundheitsamtes mit.
Damit hat die zweite Covid-19-Welle im Barnim bereits sieben Todesopfer gefordert. Seit Ausbruch der Pandemie sind kreisweit jetzt 36 Patienten nach einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Mit Stand vom 8. November, 24 Uhr, gibt es jetzt  947 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle – fünf mehr als 24 Stunden zuvor. Unverändert 585 Patienten gelten als genesen.

31 Verdachtsfälle in Quarantäne im Barnim mehr

Akut erkrankt sind 326 Barnimer: 71 Patienten in Eberswalde, 67 (+1) Patienten in Bernau, 44 Patienten in Biesenthal-Barnim, 35 (+1) Patienten in Panketal, 30 Patienten in Wandlitz, 25 Patienten in Ahrensfelde, 19 (+2) Patienten in Britz-Chorin-Oderberg, 18 (+1) in Schorfheide, 14 Patienten in Werneuchen und drei Patienten in Joachimsthal (Schorfheide).
Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um 31 auf 1292 gestiegen: Betroffen sind 291 Patienten in Bernau, 283 in Eberswalde 180 in Ahrensfelde, 179 in Biesenthal-Barnim, 103 in Panketal, 97 in Wandlitz, 58 in Schorfheide, 44 in Britz-Chorin-Oderberg, 40 in Werneuchen und 17 in Joachimsthal (Schorfheide).
Im Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde werden aktuell 29 Covid-19-Patienten betreut. Drei von ihnen müssen auf der Intensivstation beatmet werden.
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