Diebstahl in Eberswalde
: Täter steigen nach Brand ins leere Wohnhaus ein

In Eberswalde ist es zu einem Diebstahl in dem Wohnblock an der Frankfurter Allee gekommen, der seit dem Brand zwangsweise leersteht.
Von
Sven Klamann
Eberswalde
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Einstieg übers Baugerüst: In Eberswalde haben sich unbekannte Diebe Zugang zu einer Wohnung in dem Wohnblock an der Frankfurter Allee 49 bis 51 verschafft, der seit dem Großbrand vom 9. März vorübergehend unbewohnbar ist.

Einstieg übers Baugerüst: In Eberswalde haben sich unbekannte Diebe Zugang zu einer Wohnung in dem Wohnblock an der Frankfurter Allee 49 bis 51 verschafft, der seit dem Brand vorübergehend unbewohnbar ist.

Sven Klamann
  • In Eberswalde brachen Diebe in eine seit einem Brand leerstehende Wohnung ein.
  • Der Diebstahl wurde am 26. Mai angezeigt; Schmuck wurde gestohlen.
  • Der Brand am 9. März betraf 120 Mieter, die in Ersatzquartieren wohnen.
  • Die Awo bittet seitdem um Spenden für die Betroffenen.
  • Spenden können direkt an die Awo oder Hoeck-Stiftung überwiesen werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Diese Tat war besonders perfide: Ein Mieter einer Wohnung im Neubaublock an der Frankfurter Allee 49 bis 51 in Eberswalde ist Opfer eines Einbruchdiebstahls geworden. Unbekannte Täter hatten sich gewaltsam Zugang zu der Wohnung verschafft, die in einem der Aufgänge liegt, die seit dem Großbrand vom 9. März vorübergehend nicht mehr bewohnt werden können. Der Betroffene hat den Einbruch nach Angaben von Stefan Möhwald, Sprecher der Polizeidirektion Ost mit Sitz in Frankfurt (Oder), am 26. Mai zur Anzeige gebracht.

Aktuell ermittelt die Kriminalpolizei nach dem Großbrand wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Zu klären ist, ob es fahrlässig oder vorsätzlich zu dem Feuer an der Frankfurter Allee 49 bis 51 in Eberswalde gekommen ist, das für etwa 120 Mieter in mehr als 60 Wohnungen bittere Konsequenzen hatte.

Beinahe ihr gesamtes Mobiliar war durch Ruß und/oder Löschwasser massiv in Mitleidenschaft gezogenen worden. Die Betroffenen wohnen seither in Ersatzquartieren, die ihnen von ihrer Vermieterin, der Eberswalder Arbeiterwohlfahrt, zur Verfügung gestellt wurden, oder sind privat anderswo untergekommen.

Diebstahl in Eberswalde: Täter klettern auf das Baugerüst

Das Brandenburgische Viertel gilt als der soziale Brennpunkt in Eberswalde. In keinem anderen Wohngebiet der Kreisstadt des Barnims ist der Anteil der Mieter höher, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Auch viele der Bewohner des von Brand und Feuerwehreinsatz in Mitleidenschaft gezogenen Wohnblocks an der Frankfurter Allee 49 bis 51sind finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Das macht den Diebstahl aus einer Wohnung in der fünften Etage erst recht verwerflich.

Die unbekannten Täter seien über das Baugerüst in die betroffene Wohnung eingestiegen, teilt Stefan Möhwald von der Polizeidirektion Ost mit. Nach ersten Erkenntnissen seien ihnen Schmuckgegenstände in die Hände gefallen. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. „Wer die Täter waren und wo das Diebesgut abgeblieben ist, ermittelt jetzt die Kripo“, informiert der Sprecher weiter.

Nach Brand: Awo Eberswalde bittet weiter um Spenden

Seit dem Brandtag am 9. März bittet die Arbeiterwohlfahrt um Spenden für ihre Mieter. Gerade hat der SPD-Ortsverein Finow einen symbolischen Scheck über 250 Euro übergeben. Das Geld war bei einem öffentlichen Preisskat- und Rommeabend und während der 35-Jahr-Feier des Ortsvereins gesammelt worden.

Wo für die Brandopfer von Eberswalde gespendet werden kann

Spenden sind direkt an den Awo-Stadtverband, IBAN: DE53 1705 2000 3160 0133 23, Verwendungszweck „Spende Brandhilfe“, oder an die Hoeck-Stiftung, IBAN: DE97 1705 2000 0940 0360 96, Verwendungszweck „Spende für die Opfer des Brandes“, möglich.