Drogen in Dortmund
: Mann aus Eberswalde wehrt sich mit Tritten gegen Bundespolizei

Ein mutmaßlich unter Drogen stehender Mann aus Eberswalde hat auf dem Hauptbahnhof in Dortmund einen Einsatz der Bundespolizei ausgelöst. Was bisher bekannt ist.
Von
Sven Klamann
Dortmund/Eberswalde
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Eröffnung des modernisierten Dortmunder Hauptbahnhofs: 10.06.2024, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Reisende gehen durch den Dortmunder Hauptbahnhof. Pünktlich zur Europameisterschaft hat die Bahn ihre Modernisierungsarbeiten am Bahnhof abgeschlossen. In den letzten sechs Jahren sind der Personentunnel verbreitert, die Bahnsteige erneuert, Treppenaufgänge erneuert und Aufzüge neu gebaut worden. Foto: Bernd Thissen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Blick auf den Hauptbahnhof in Dortmund: Hier hat es einen Einsatz der Bundespolizei gegeben, der von einem Drogen-Konsument aus Eberswalde ausgelöst worden war.

Bernd Thissen/dpa
  • Mann aus Eberswalde löst Polizeieinsatz am Dortmunder Hauptbahnhof aus.
  • Er konsumierte Drogen und wehrte sich gegen die Polizei.
  • Bei der Durchsuchung wurden Drogen und Rasierklingen gefunden.
  • Der Mann wurde wegen Symptomen in eine Klinik gebracht.
  • Ermittlungen wegen Drogenbesitz und Widerstand gegen die Polizei eingeleitet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wegen eines Mannes aus Eberswalde ist es am Hauptbahnhof in Dortmund zu einem Einsatz der Bundespolizei gekommen. Die Beamten haben dort laut Pressestelle einen Mann am 4. Januar kontrolliert, der augenscheinlich Drogen konsumiert hatte und sich in einem hilflosen Zustand befand. Was genau ist dort passiert?

Gegen Mitternacht sei die Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Dortmund darüber unterrichtet worden, dass ein Mann an der Schließfachanlage Betäubungsmittel konsumieren würde, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Vor Ort hätten die Beamten einen 26-Jährigen vorgefunden, der auf sie verängstigt und abwesend gewirkt habe. „Nach mehrfacher Aufforderung händigte der Deutsche den Polizisten seinen Personalausweis aus“, teilt die Bundespolizei mit. Dem Dokument sei zu entnehmen gewesen, dass der Mann aus Eberswalde stammt.

Mann aus Eberswalde leistet massiv Widerstand in Dortmund

„Auf die Nachfrage, ob er Betäubungsmittel konsumiert habe, ging der Mann nicht ein. Er begleitete die Einsatzkräfte zur Bundespolizeiwache. Bei einer Durchsuchung stellten die Uniformierten eine kleine Dose mit Drogen fest. Der Polizeibekannte gab an, dass es sich hierbei um Speed handele. In der Jacken- und seiner Hosentasche fanden die Beamten jeweils eine Rasierklinge vor“, ist der Pressemitteilung zu entnehmen.

Währenddessen habe der 26-Jährige Widerstand geleistet, indem er sich gegen die Durchsuchung mit Händen und Füßen massiv gewehrt habe. Zudem habe er gezielt nach den Bundespolizisten getreten und versucht, sich aus der Fesselung zu befreien. Aufgrund seines hilflosen Zustandes alarmierten die Polizisten einen Rettungswagen. Hauptsächlich wegen seiner Symptome wie Zittern und Krampfen, die auf einen möglichen Drogenkonsum hingedeutet hätten, sei der Mann aus Eberswalde in eine Klinik gebracht worden. Zudem sollten mit der stationären Einweisung Selbstverletzungen verhindert werden.

Diese Straftatbestände werden dem Eberswalder vorgeworfen

Die Bundespolizei hat gegen den mutmaßlichen Drogenkonsumenten aus der Kreisstadt des Barnims ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.