Feuerwehr Eberswalde: Starkregen und Gewitter - und was sonst so los war

Feuerwehr im Einsatz: Die Regionalleitstelle in Eberswalde zieht nach der von Gewitter und Starkregen geprägten Nacht zum 7. Juli eine vorläufige Bilanz (Symbolbild).
Marijan Murat/dpaDeutschlandweit waren für die Nacht zum 7. Juli schwere Unwetter mit Starkregen und Gewitter vorhergesagt worden. Zumindest einen Hauch davon hat auch der Raum Eberswalde zu spüren bekommen. Das geht aus der vorläufigen Bilanz der Regionalleitstelle hervor, die für die Landkreise Barnim, Uckermark und Oberhavel zuständig ist und in Eberswalde sitzt.
Demnach hat es in den drei Landkreisen nach Angaben des Lagedienstführers der Regionalleitstelle vom Abend des 6. Juli bis zum Morgen des 7. Juli alles in allem 114 Einsätze der Feuerwehren gegeben, die auf die angespannte Wetterlage zurückzuführen waren. „Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ist durch die Naturgewalten aber niemand verletzt worden. Und auch der Sachschaden hat sich in Grenzen gehalten“, sagt der Sprecher auf Anfrage dieses Nachrichtenportals.
Der Landkreis Oberhavel war deutlich schlimmer dran
Am heftigsten habe das Unwetter im Raum Oberhavel gewütet, heißt es aus der Regionalleitstelle weiter. Im Barnim seien die Feuerwehren nur zu insgesamt neun Einsätzen ausgerückt, bei denen es vorwiegend um durch den Sturm entwurzelte Bäume oder um abgebrochene Äste gegangen sei, die von Fahrbahnen entfernt werden mussten.
Dass Eberswalde glimpflich davon gekommen sei, bestätigt auch ein Sprecher der Berufsfeuerwehr. Demnach waren deren Einsatzkräfte am 6. Juli gegen 19 Uhr in die Schneiderstraße und ebenfalls am 6. Juli kurz nach 20 Uhr in die Eberswalder Straße gerufen worden, um geringfügige Unwetterschäden zu beseitigen.
Ein Großbrand, zu dem die Feuerwehren der Kreisstadt des Barnims schon in den Mittagsstunden des 6. Juli an die Eberswalder Straße gerufen worden waren, stellte sich bloß als auf dem Herd vergessenes Essen heraus, das mächtig zu qualmen begonnen hatte.

