Geisterfahrer auf Autobahn: Betrunkener Fahrer aus Prenzlau wendet auf A20 vor den Augen der Polizei

Ein Einsatzwagen der Polizei mit Blaulicht. Ein 25-jähriger Prenzlauer wollte auf der A20 einem Bekannten helfen. Dabei wurde er prompt von der Polizei angehalten.
Ralph Peters via www.imago-images.deSelbst aus echter Hilfsbereitschaft sollten Autofahrer nicht auf einer Autobahn wenden. Diese Erfahrung hat ein Mann aus Prenzlau (Uckermark) jetzt auf der A20 bei Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern gemacht, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte.
Prenzlauer wollte Bekannten Pannenhilfe leisten
Der 25-Jährige hatte am Samstagabend, 14. August, vor den Augen von Beamten eines Polizeiwagens kurz vor der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost plötzlich gewendet. Er war dann auf dem Standstreifen ein Stück als „Geisterfahrer“ zurückgefahren, um einem Bekannten Pannenhilfe zu leisten, der mit seinem Wagen liegen geblieben war.
Doch dazu kam es nicht. Die Polizisten stoppten den 25-Jährigen und ließen ihn pusten: Dabei kam heraus, dass der Prenzlauer mit 1,5 Promille Atemalkohol am Steuer saß. Der Ertappte musste seine Führerschein abgeben. Andere Autoinsassen fuhren mit dem Wagen später weiter in Richtung Uckermark.