Für ohrenbetäubenden Lärm sind sowohl Rammstein als auch Stahlzeit berüchtigt. Neue Deutsche Härte heißt der Musikstil, den beide Bands pflegen. Die Bezeichnung Brachialrock trifft es auch.
Stahlzeit spielt ausschließlich Rammstein. Nicht mehr und nicht weniger. Wer die Augen schließt, hört kaum einen Unterschied. Und wer genau hinschaut, eigentlich auch nicht. Helfried Heli Reißenweber, der Frontmann der Tribute-Band, klingt nicht nur verblüffend nach Till Lindemann, dem charismatischen Sänger der Original-Formation, er sieht ihm zudem ähnlich und gleicht ihm überdies in der Performance.

Mit aufgefrischtem Repertoire unterwegs

Davon können sich auch die Besucher des Stahlzeit-Konzertes in Eberswalde überzeugen. Zweieinhalb Stunden lang werden Helfried Heli Reißenweber, Matthias Sitzmann, Mike Sitzmann, Samir Elflein, Thomas Buchenberger-Voigt und Ron Huber am 23. Juli auf der Freilichtbühne im Familiengarten zu erleben sein. Ihr Gastspiel beginnt gegen 20 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr.
„Schutt +Asche“ ist der Titel der Tour, auf der Stahlzeit bereits seit Herbst 2019 unterwegs ist und mit der die Tribute-Band noch selben Jahr das erste Mal in Eberswalde aufgetreten ist. Doch keine Bange: Die Musiker haben eine neue Setliste zusammen gestellt und selbstverständlich auch die Kracher des aktuellen Rammstein-Albums „Zeit“ im Repertoire, das Anfang 2022 in Deutschland, Österreich und der Schweiz an die Spitze der Verkaufscharts gestürmt war. In Groß Britannien wurde Platz 3 erreicht, in den USA immerhin Platz 15.

Pyrotechnik erleuchtet die Showbühne

Doch wie bei Rammstein ist bei Stahlzeit die Musik nur die halbe Miete. Beide Bands spielen im wahrsten Sinn des Wortes mit dem Feuer. Ihre Shows werden von Pyrotechnik erleuchtert. Selbst bei den Tribut-Musikern ist der Aufwand so groß, dass zur Crew 30 Personen zählen, die das Equipment mit zwei Nightlinern und mehreren Trucks von Auftrittsort zu Auftrittsort.
Tickets für das „Schutt + Asche“-Spektakel in Eberswalde gibt es in allen Vorverkaufsstellen. Der Veranstalter warnt, dass es an der Abendkasse eng werden könnte.