Gewalt in Ahrensfelde: Eltern misshandeln ihre Kinder schwer, so reagiert Polizei

Anfahrt von Polizei und Krankenwagen im Einsatz: Auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Ahrensfelde ist es zu einem Einsatz gekommen, mit dem eine Kindeswohlgefährdung unterbunden wurde (Symbolbild).
Jens Kalaene/dpa- Am 2. Januar kam es auf einem Parkplatz in Ahrensfelde zu schwerer Kindesmisshandlung.
- Eltern schlugen und traten ihre Kinder, ein Mädchen wurde gegen ein Auto geschubst.
- Die Polizei meldete den Vorfall am 4. Januar und stellte regelmäßige Übergriffe fest.
- Die zehnjährige Tochter wurde ins Krankenhaus gebracht, der Bruder blieb unverletzt.
- Das Jugendamt Berlin nahm die beiden Kinder in Obhut.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was die Augenzeugen einer unfassbar brutalen Tat am späten Nachmittag des 2. Januar auf dem Areal eines Verbrauchermarktes in Ahrensfelde zu sehen bekommen haben, werden sie so schnell wohl nicht vergessen. Vor allem, wer selbst Kinder großzieht, dürfte maßlos erschrocken gewesen sein. Die Polizei hat den Vorfall, bei dem es um die Misshandlung von Schutzbefohlenen ging, erst am 4. Januar gemeldet.
Demnach ist mehreren Beobachtern aufgefallen, wie auf dem öffentlichen Grundstück in Ahrensfelde zwei Kinder augenscheinlich durch ihre Eltern attackiert worden sind. „Die Kinder wurden unter anderem geschlagen, getreten und sehr grob aus dem Geschäft gezerrt“, berichtet Ronny Sonnenburg, Dienstgruppenleiter aus der Polizeidirektion Ost, weiter. Auf dem Parkplatz habe die Mutter ihre zehnjährige Tochter gegen das Auto geschubst und sie anschließend auf die Rücksitzbank gestoßen. Ferner habe der Vater auf seine Tochter im Auto sitzend eingeschlagen.
Wer sich fürs Erste jetzt um die misshandelten Kinder kümmert
„Im Rahmen der Sachverhaltsklärung wurde bekannt, dass es durch die beschuldigten Eltern regelmäßig zu körperlichen Übergriffen gegen ihre Kinder kommt“, teilt der Erste Polizeihauptkommissar ergänzend mit.
Die zehnjährige Geschädigte sei vom Rettungsdienst zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden. Wie ihr sieben Jahre alter Bruder sei das Mädchen durch das verständigte Jugendamt Berlin in Obhut genommen worden.

