Gewalt in Eberswalde
: Mann (34) wirft in fremder Wohnung Möbel aus dem Fenster

In Eberswalde wirft ein Mann aus einer fremden Wohnung Möbel aus dem Fenster. Warum der Täter nicht nur deshalb Ärger mit der Polizei bekommt.
Von
Sven Klamann
Eberswalde
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Preiswert, aber immer seltener nachgefragt: die Platte. Im Brandenburgischen Viertel bietet TAG beispielsweise für Studenten Wohnungen für 3,50 Euro/qm an.

Brandenburgische Viertel

Blick ins Brandenburgische Viertel von Eberswalde: Aus der zweiten Etage eines Plattenbaus an der Senftenberger Straße sind Möbel auf die Straße geworfen worden (Symbolfoto).

Sören Tetzlaff / barnim-foto
  • Eberswalde: Ein 34-Jähriger warf in einer fremden Wohnung Möbel aus dem Fenster.
  • Der Vorfall ereignete sich am späten Abend des 1. Juni in der Senftenberger Straße.
  • Der Mann leistete Widerstand gegen die Polizei – Atemalkoholwert 2,65 Promille.
  • Er verbrachte die Nacht im Gewahrsam und muss sich wegen Sachbeschädigung verantworten.
  • Das Motiv ist unklar; laut Polizei lag keine Beziehungstat vor.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Eberswalde ist das Brandenburgische Viertel eine Wohnsiedlung mit deutlich mehr als 7000 Einwohnern, in der vor allem Plattenbauten stehen. Nicht ohne Grund ist häufig von einem sozialen Brennpunkt die Rede. Das Quartier hat viele grüne Ecken, manchmal aber auch Probleme.

So ist es am späten Abend des 1. Juni in der Senftenberger Straße im Brandenburgischen Viertel besonders laut geworden. Doch um ruhestörenden Lärm ist es dabei nicht vordergründig gegangen, wie Stefan Möhwald aus der Pressestelle der Polizeidirektion Ost mit Sitz in Frankfurt (Oder) bestätigt.

Wie es mit dem Täter aus Eberswalde weitergeht

Was ist dort passiert? Ein 34 Jahre alter Deutscher habe in der Wohnung einer ihm bekannten Frau randaliert und dabei unter anderem Möbel aus einem Fenster in der zweiten Etage geworfen, heißt es weiter. Als sich die alarmierten Polizisten des Mannes annehmen wollten, habe dieser aktiv Widerstand geleistet und sich geweigert, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten.

„Der Delinquent hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 2,65 Promille aufzuweisen“, berichtet der Polizeisprecher. Deshalb habe der Täter den Rest der Nacht im polizeilichen Gewahrsam verbracht, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.

Sein Aufwachen wird nicht nur von einem vermutlich heftigen Kater begleitet gewesen sein. Der Mann muss sich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Sachbeschädigung verantworten. Die entsprechenden Anzeigen gegen ihn wurden gefertigt.

Das Motiv für die Straftaten in Eberswalde ist noch unbekannt

Warum der  34-Jährige aus Eberswalde derart ausgetickt ist, wird Gegenstand der weiteren Ermittlungen sein. Nach Angaben der Polizeidirektion Ost hat es sich nicht um eine Beziehungstat gehandelt. Es könne durchaus sein, dass der hohe Alkoholpegel allein Grund genug gewesen sei, die Beherrschung zu verlieren.