Die Gartenlaube in der Parzelle 1 des Kleingartenvereins „St. Georg“ an der Ackerstraße 1 in Eberswalde brannte bereits lichterloh, als die am 1. Dezember um 2.13 alarmierten Brandschützer vor Ort eintrafen.
Die Flammen hatten bereits auf das Dach der benachbarten Laube in der Parzelle 2 übergegriffen. Die 29 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Eberswalde sowie der Freiwilligen Feuerwehren von Eberswalde und Finow haben zunächst dafür gesorgt, dass das Feuer in der zweiten Laube nicht noch mehr Schaden anrichten konnte.

Anfangsverdacht der fahrlässigen Brandstiftung

„Die erste Laube war leider nicht mehr zu retten. Aber die zweite Laube konnte gesichert werden“, sagt Felix Schwendike von der diensthabenden Schicht der Berufsfeuerwehr, der den Einsatz leitete. Ob das Gebäude weiter genutzt werden könne, sei allerdings noch unklar.
„Die Brandursachenspezialisten der Kriminalpolizei werden sich im Laufe des 1. Dezembers am Ort des Feuers umschauen“, sagt Bärbel Cotte-Weiß, Sprecherin der Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder). Es bestehe der Anfangsverdacht der fahrlässigen Brandstiftung, berichtet sie weiter.

In der gleichen Laube hat es schon einmal gebrannt

„Ich habe von dem Brand erst am Morgen des 1. Dezember erfahren“, sagt Ingo Beuster, der dem Kleingartenverein „St. Georg“ vorsteht, in dem es 154 Gärten gibt. Die Laube in Parzelle 1 gehöre Pächtern aus Eberswalde, die Laube in Parzelle 2 Berlinern. Vor etwa zwei Jahren habe es in der jetzt durch die Flammen vernichteten Laube schon einmal gebrannt, erklärt der Vereinsvorsitzende.
Verletzt wurde bei dem Feuer in der Gartenanlage nach Angaben von Polizei und Feuerwehr niemand.