Handball
: Klar gewonnen, aber nicht konsequent genug

Die Frauen des Finowfurter SV holen mit einem 32:16-Erfolg beim HSV Müncheberg/Buckow Tabellenplatz 3.
Von
Conny Berndt
Finowfurt
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Acht Treffer: Sophie Napp vom FSV

Andreas Gora

Hoch motiviert, jedoch mit dem Wissen, dass man sich der Leistung des vermeintlich schwächeren Gegners nicht anpassen darf, starteten sie in die Partie. Einfache Kombinationen und die konsequente Nutzung der Chancen verhalfen den FSV-Damen schon bald zu einer 8:2 Führung. Die Menzel-Damen ließen sich diesmal nicht von der gegnerischen Spielweise „einlullen“ und nutzten zudem, wie so oft in den vergangenen Spielen bemängelt, die klaren Tormöglichkeiten über die Außenbahn viel besser. Sina Wenzlawski, Sophie Napp und Aimeé Preuße, die häufig nur durch Aktionen gestoppt werden konnte, welche Strafwürfe zur Folge hatten, machten ein Tor nach dem anderen und bauten den Vorsprung sicher aus (10:2, 14:3, 15:5). In einer Auszeit besprachen die Schorfheiderinnen ihre Chancenverwertung und riefen zu mehr Elan und Spaß am Spiel auf.

Anschließend ließen sich die Gäste nicht beirren und bauten ihre Führung durch einfache Tore und eine gute Deckung, der der HSV nicht viel entgegenzusetzen hatten aus. Somit ging es mit neun Toren Vorsprung (17:8) in die Halbzeit.

Mehr Tore nach der Pause

In der zweiten Hälfte wollten die Gäste noch mehr für ihr Torverhältnis tun. In der Abwehr wurde dem Gegner weiterhin konzentriert gegenübergetreten. Die HSV-Damen hatten es nun noch schwerer, die kompakte Deckung zu überwinden und sie scheiterten oft an der gut aufgelegten Sophie Ludwig im FSV-Tor. Gut aufgelegt zu Kontern war auch Torjägerin Nadine Stanke, sie erzielte weitere einfache Treffer. Doch einige Zuspiele kamen nicht an. Zudem gelang es den Gastgebern, auf Grund eines inkonsequenten Deckungsverhaltens immer wieder Tore zu erzielen. Nichtsdestotrotz konnte der FSV durch starke Einzelaktionen, daraus resultierende verwandelte Strafwürfe und einfache Kombinationen den Vorsprung ausbauen (23:10, 23:12, 24:13).

Die Finowfurterinnen konnten so sicher zwei Punkte und den dritten Tabellenplatz durch einen 32:16-Sieg mit nach Hause nehmen. Die Schorfheiderinnen nutzten die Partie, um ihre Aufstellungsvarianten zu festigen und alle Spielerinnen zum Einsatz zu bringen. Die ausgeglichene Torverteilung spricht für den FSV, jedoch wurde das Potenzial nur ansatzweise ausgeschöpft und das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen müssen. Um gegen einen stärkeren Gegner einen Sieg herbeizuführen, müssen die FSV-Damen besonders im Angriff konsequenter agieren und die Deckung weiter stabilisieren.

FSV: Sophie Ludwig – Nadine Stanke (6), Sophie Napp (8/1), Conny Berndt (5/3), Luisa Eschert (2), Julia Griffel (1), Celina Heinrich (3), Aimee Preuße, Nadine Evers (3), Pauline Beyer (1), Sina Wenzlawski (3)