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: Illegale Gartenabfälle fördern Wachstum giftiger Pflanzen

Im Barnim und der Uckermark ist der giftige Riesenbärenklau auf dem Vormarsch. Eine Mitschuld daran trägt der Mensch.
Von
Markus Pettelkau
Eberswalde
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Riesenbärenklau in Grönwohld: Giftpflanzen breiten sich immer weiter aus: Der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, hat sich im Ort Grönwohld im Kreis Stormarn zu einem echten Problem für Natur und Menschen entwickelt. Die bis zu 3,5 Meter hoch wachsende Pflanze aus dem Kaukasus verdrängt die heimische Flora und ist wegen ihrer phototoxischen Inhaltsstoffe für Mensch und Tier gefährlich. Am Montagnachmittag trafen sich nun Experten, Verantwortliche und Anwohner. Darunter der Verein NaturFreunde mit Riesenbärenklau‑Experte Niels Jensen aus Schwentinental, Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde Stormarn, Vertreter des Ordnungsamt Trittau, die Bürgermeisterin und der Gemeindearbeiter von Grönwohld. Die Riesenstaude ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein gesundheitliches Problem. Ihre hohe Samenanzahl und eine Keimfähigkeit von bis zu zehn Jahren sorgen für eine rasante Ausbreitung, sodass bereits bei Sichtung eines einzelnen Exemplars schnelles Handeln angezeigt ist. Der Verein NaturFreunde S‑H zeigte vor Ort, wie sich der Riesenbärenklau ohne Pestizide wirksam bekämpfen lässt. Eine mechanische Bekämpfung soll langfristig erfolgreich sein, wenn sie über mehrere Jahre konsequent durchgeführt und die Flächen regelmäßig kontrolliert werde.

Riesenbärenklau: Die Giftpflanzen breiten sich immer weiter aus. Die bis zu 3,5 Meter hoch wachsende Pflanze aus dem Kaukasus verdrängt die heimische Flora und ist wegen ihrer giftigen Inhaltsstoffe für Mensch und Tier gefährlich.

NIBOR/actionpress