Montagabend (23.01.) wurde erneut die Polizei aufgrund von Jugendlichen auf den Plan gerufen, so die Pressemitteilung der Polizeidirektion Ost. In diesem Fall handelte es sich zum Glück nicht um einen weiteren Einbruch, sondern um Ruhestörung in der Puschkinstraße. Bis spät in den Abend hinein spielte die Gruppe laut Musik ab. Gegen 21 Uhr wurde es einem der Anwohner zu viel und bat um Ruhe. Anstelle auf Verständnis zu stoßen, wurde er verbal bedroht. „Heil Hitler“ kam es von einem der Jugendlichen und für den Anwohner Grund genug, nun auch die Polizei einzuschalten.
Beschlagnahmt wurden nach Eintreffen der Einsatzkräfte ein Smartphone und eine Musikbox. Der Besitzer beider Gegenstände ist 14 Jahre alt. Er sowie sein ebenfalls 14-jähriger Freund wurden beide von den zuständigen Beamten mit aufs Review genommen. Die Eltern und Sorgeberechtigten wurden ebenfalls kontaktiert und über den Aufenthalt der beiden Jungs informiert.

Harte Strafen sind möglich

In Deutschland gilt es als Straftat, den Hitlergruß öffentlich zu zeigen. Laut dem Paragrafen 86a Absatz 1 und 2 StGB sind jegliche Parolen, Grußformeln oder nationalsozialistische Symbole strafbar und kann entweder eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe von ein bis drei Jahren mit sich ziehen. Strafe kann auch ohne rechts motivierten Grund erfolgen, wenn der Gruß aus purer Provokation verwendet wurde. Zum Gruß und zur Straftat zählt es, wenn der rechte Arm auf Augenhöhe gehoben wird. Oftmals wird ein „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“ beigefügt.