Oktoberfest
: „O’zapft is“ mitten in Finow

Zwei Tage lang wurde im Eberswalder Ortsteil bayrische Lebensart bei Brezn und Bier gefeiert.
Von
maw
Eberswalde
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Stilecht und schick: Ramona und Frank Schymik sowie Thomas und Steffi Löbel kamen in zünftiger Tracht nach Finow.

matthias wagner

Am Ende des Sommers wird traditionell seit über hundert Jahren das Oktoberfest gefeiert. In Finow geht die Tradition nur drei Jahre zurück. Am Wochenende war es wieder soweit. Der Stadtteilverein lud auf den Festplatz am Schwanenteich ein, bayrische Lebensart zu feiern. Ganz im Sinne der Münchner „Wiesn“ präsentierte Stadtteilvereinsvorsitzender Viktor Jede und seine Finower Mitstreiter ein vielseitiges Volksvergnügen. Spaß und Unterhaltung für alle und eine deftige Schlemmermeile sorgten für gute Unterhaltung. Die Kinder erwartete am Sonnabendnachmittag ein buntes Programm mit Talentshow.

An beiden Tagen war für stilechte Live–Musik gesorgt. Die Oktoberfestband „Kraxlhaxer“ heizte den Feierlustigen kräftig ein.

Bei der Organisation wurde wieder auf die bewährte Erfahrung  der Veranstaltungsagentur „Phoenix“ aus Hoppegarten zurückgegriffen. Ein Hofbräuhaus gab es in Finow zwar nicht, dafür aber ein klassisch dekoriertes Oktoberfestzelt, das im Übrigen mit rund 400 Sitzplätzen großzügig bemessen war und fast genauso gemütlich daherkam, wie die Münchener Traditionsschänke.

„Unsere Feste sind immer generationsübergreifend für die ganze Familie“, betonte Viktor Jede. Der Finower Kommunalpolitiker zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der beiden Tage. Zwar waren die Temperaturen etwas kühl, dafür blieb es aber wenigstens trocken.

Dem Wunsch der Veranstalter entsprechend, erschienen auch einige Gäste in bayrischer Tracht. Allen voran natürlich Viktor Jede. Das eine oder andere Dirndl war ebenfalls auszumachen.