In der Nacht vom 1. Mai haben gleich mehrere Ruhestörungen die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Barnim beschäftigt. Das hat Sebastian Thon von der Inspektion Barnim mit Sitz in Bernau mitgeteilt. Insgesamt seien die Polizeibeamte zu neun Ruhestörungen gerufen worden, von denen fünf im Oberbarnim sowie vier im Niederbarnim angezeigt worden waren. „Die zuständigen Ordnungsämter wurden in einigen Fällen über die Sachverhalteinformiert“, sagt der Sprecher der Inspektion.
Ein Fall sticht besonders hervor: Am 1. Mai gegen 0:30 Uhr war die Polizei in die Eberswalder Coppistraße gerufen worden. „Hier konnten Anwohner zum Teil nicht schlafen, da es eine Feierlichkeit mit einer Vielzahl von Besuchern und lauter Musik gab“, teilt Sebastian Thon mit.

Einsatzkräfte schalten Musik ab

Vor Ort konnten ungefähr 40 Personen angetroffen werden. Die Feierlichkeit neigte sich zu diesem Zeitpunkt bereits dem Ende zu. Die 30-jährige Verantwortliche wurde zur Ruhe ermahnt und zeigte sich verständnisvoll. Doch kurze Zeit später wurden die Einsatzkräfte erneut in die Coppistraße gerufen.
„Anscheinend hielt sich die 30-jährige nicht an die Absprachen mit den Einsatzkräften. Die Musik wurde daraufhin ausgeschaltet und die Besucher verließen, bis auf wenige Ausnahmen, die Örtlichkeit“, informiert der Polizeisprecher. Weitere Anrufe gab es in der Nacht nicht.
Warum es im Barnim zur Häufung der Einsätze wegen Ruhestörungen, ist ungeklärt. Gemeinhin wird am 30. April die Walpurgisnacht gefeiert.