Sport im Barnim: Einwohner sollen zur Bewegung animiert werden - das ist geplant

Sport verbessert das Leben: Durch das Überwinden von Herausforderungen im Sport gewinnen Kinder an Selbstvertrauen und Mut. Zudem wird Stress abgebaut und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert.
Katrin Demczenko (Symbolfoto)- Barnimer Sportwochen sollen Lust auf regelmäßige Bewegung machen und vereinen Generationen.
- KSB wirbt für organisierten und freien Sport, mit Fokus auf Kinder, Senioren und Integration.
- Bewegung stärkt Gesundheit und Lernen – empfohlen sind täglich 60 Minuten für Kinder.
- Etwa 50 Prozent der Kinder sind laut Statistik im Sportverein, Zahlen im Barnim steigen.
- Termine 2026: Integratives Fest am 24.06. in Eberswalde – Kinderfest am 13.09. beim Stadtlauf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sport und Bewegung sind essenziell für die gesunde Entwicklung von Kindern. Sie fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern stärken auch das Immunsystem, den Geist und die sozialen Fähigkeiten. Kinder, die sich regelmäßig bewegen, lernen ihren Körper besser kennen und meistern den Alltag ausgeglichener.
Regelmäßige Bewegung stärkt Muskeln und Knochen, fördert die Motorik sowie den Gleichgewichtssinn und beugt Haltungsschäden oder Übergewicht vor. Sport kurbelt die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Gehirns an.
Das macht Kinder aufnahmefähiger für die Schule und steigert die Lernleistung. Durch das Überwinden von Herausforderungen im Sport gewinnen Kinder an Selbstvertrauen und Mut. Zudem wird Stress abgebaut und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert.
Die Hälfte aller Kinder ist in einem Sportverein
Um diese positiven Effekte zu nutzen, empfehlen Gesundheitsexperten, dass Kinder und Jugendliche sich idealerweise etwa 60 Minuten pro Tag intensiv bewegen oder Sport treiben. Doch, wie viele Kinder und Jugendliche tun dies? Etwa 50 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind, laut statistischem Bundesamt, Mitglied in einem Sportverein.
Doch nicht nur Kinder, auch Erwachsene und Senioren sollten mehr Sport treiben, erklärt Ron Jordan, Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB). Um alle zusammenzuführen, hatte der KSB vor fast drei Jahrzehnten die Barnimer Sportwoche ins Leben gerufen, aus der im Laufe der Zeit die Sportwochen wurden. „Der KSB engagiert sich auch für den nicht organisierten Sport. Wir machen an dieser Stelle Werbung für den Sport im Allgemeinen, für den Spaß an der Bewegung und auch für die Mitgliedschaft in unseren Sportvereinen. Bewusst hat man sich damals für Kinder, Senioren und den integrativen Charakter entschieden.“
Sport ist ein wichtiger sozialer Faktor im Barnim
Sport im Allgemeinen hat viele positive Wirkungen und vermittelt unter anderem auch soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Rücksichtnahme. „Im gemeinsamen Sport lernen die Menschen, zusammenzuarbeiten, Regeln einzuhalten, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte fair zu lösen und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Diese Fähigkeiten sind auch in allen anderen Bereichen des Lebens immens wichtig“, wirbt Ron Jordan. Sport verbinde zudem Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und sozialer Hintergründe miteinander. „Spätestens seit der Coronapandemie sollte jedem die herausragende Bedeutung des Sports in seiner Vielschichtigkeit bewusst sein“, so Jordan.
Die Sportwochen bedeuten auch immer einen gewissen Aufwand für alle Beteiligten. Welchen Mehrwert erfahren die Kinder und Veranstalter aus diesen Veranstaltungen? „Der Aufwand ist natürlich enorm. Aber es lohnt sich. Wichtig für uns sind die zahllosen ehrenamtlich Helfenden, ohne die keine Durchführung solcher Sportveranstaltungen möglich wäre. Auch Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschulen sind oft engagiert an den Stationen mit dabei und helfen beim Auf- und Abbau. Der Mehrwert für die einzelnen Teilnehmer ist neben dem gesundheitlichen Aspekt und dem Spaß an der gemeinsamen Bewegung auch die positive persönliche Entwicklung“, so Jordan. Der Sport trage auch zur positiven Standortwirkung bei und stärke das regionale Bewusstsein.
Grundsätzlich sei es gut um den Sport im Landkreis bestellt, bewertet Jordan. „Unsere Mitgliedszahlen in den Vereinen steigen stetig. Mittlerweile sind weit über 30.000 Menschen in Barnimer Sportvereinen organisiert. Natürlich haben wir auch mit Problemen zu kämpfen. Die Infrastruktur kommt beim rasanten Wachstum in den Vereinen nicht hinterher. Auch die Suche nach und die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften ist so einfach nicht. Wir bewegen uns ja doch vordergründig im Bereich des Ehrenamtes. Aber Bange machen gilt nicht und aktiver geht immer.“

Ron Jordan, Geschäftsführer des KSB: „Der Sport trägt auch zur positiven Standortwirkung bei und stärkt das regionale Bewusstsein.“
Sören Tetzlaff/Britta GallreinWeitere Veranstaltungen der Barnimer Sportwochen 2026
Mi. 24.06., 10–13 Uhr: Integratives Sportfest, Fritz-Lesch-Stadion, Eberswalde
So. 13.09., 9–15 Uhr: Kinderfest zum Eberswalder Stadtlauf, Sportzentrum Westend Eberswalde


