Tischtennis: TTC Finow plagen Abstiegssorgen

Kampfstark: Nachwuchsspieler Louis Bath
Johannes GohlkeNach harter Gegenwehr verloren Finows Männer in der Tischtennis-Verbandsoberliga Ost gegen die Berliner von TuS Lichterfelde (Hinspiel 6:9) diesmal mit 5:9.
Die Finower gaben gleich ihre ersten drei Doppel ab. Bitter dabei war vor allem die 2:3-Niederlage von Holm und Erik Kirsten, die im fünften Satz eine Führung verspielten und 9:11 verloren. Durch Einzelsiege der Kirsten-Brüder und der stark auftrumpfenden Nachwuchsleute Louis Bath und Nils Postler kam der TTC auf 4:5 heran. Bernhard Thiel und Andrè Fehlinger mussten ihren Gegnern gratulieren. Danach verloren Holm Kirsten und Thiel.
Als Erik Kirsten auch sein zweites Einzel gewann und auf 5:7 verkürzte, kam nochmals Hoffnung auf. Doch die Niederlagen vom tapfer kämpfender Louis Bath (1:3) und Fehlinger (0:3), der viel zu sehr lautstark mit sich haderte, statt über den bekannten Finower Kampfgeist besser ins Spiel zu kommen, gingen verloren. Nach 220 Minuten jubelten die Gäste über ihren 9:5-Sieg.
„Ich drücke Finow die Daumen, es irgendwie noch zu schaffen“, so der Ex-Finower Karsten Bülow. Er hatte gegen Erik Kirsten 1:3 verloren und gegen Andrè Fehlinger 3:0 gewonnen.
Nun wird es immer schwerer für die Eberswalder, den Klassenerhalt zu sichern. Ob Finows Nummer eins, der derzeit erkrankte Philipp Höhn, noch zum Einsatz kommen wird, ist fraglich. So sollte man in erster Linie auf Rang acht schielen, denn der berechtigt zu Relegationspielen um den Klassenerhalt. Die Gegner wären am 4./5. Mai die Tabellenzweiten der Verbandsligen von Brandenburg und Berlin.
Finows Restprogramm: SC Charlottenburg (A/Hinspiel 6:9), Cottbus (H/9:4), Köpenick (A/5:9), Eintracht Südring (H/8:8), SV Berliner Brauereien (A/8:8), SG Geltow (A/6:9), TSV Stahnsdorf (H/3:9).