Unfall auf A11: Sechs Verletzte bei Joachimsthal – Autobahn wieder frei

Ein Unfall auf einer Autobahn A11. Ein Crash bei Joachimsthal sorgt für große Behinderungen. Es kommt zu einem kilometerlangen Stau. (Symbolbild)
Dennis Hillner und Piet Richter/Blaulichtreport Lausitz- Unfall auf A11 bei Joachimsthal (17. April) verursacht Vollsperrung.
- Sechs Verletzte, keine Schwerverletzten; vier PKW kollidiert.
- Viele Rettungskräfte im Einsatz, inkl. Hubschrauber Christoph 64.
- Feuerwehren aus Barnim und Uckermark beteiligt.
- Sperrung bis ca. 13:30 Uhr, Stau in beide Richtungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gründonnerstag, der Reiseverkehr zu Ostern ist mitten im Gange. Auf der A11 in Joachimsthal herrscht am Donnerstagmittag (17. April) jedoch Stillstand. Viele Rettungskräfte sind im Einsatz.
Laut Autobahnpolizei ging die Meldung gegen 11.30 Uhr ein. Bei Kilometer 65 hat es zwischen Joachimsthal und Pfingstberg einen Unfall gegeben. Vier PKW sind auf ihrem Weg in Richtung Prenzlau miteinander kollidiert. Später krachte es auf der Strecke nochmal.
Unfall auf der A11 mit vielen Beteiligten
Nach Angaben des Lagedienstführers der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS), gab es keine Schwerverletzten. Während der Einsatz noch lief, wurden sechs Verletzte gezählt. Viele Rettungskräfte waren im Einsatz. Vor Ort war auch der Hubschrauber Christoph 64. Die IRLS koordiniert Rettungseinsätze für die Landkreise Barnim, Uckermark und Oberhavel.
Der Unfall bei Joachimsthal zog einen Großeinsatz von Feuerwehren nach sich. Aus dem Landkreis Barnim waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Althüttendorf, Groß Ziethen und Klein Ziethen sowie Neugrimnitz alarmiert. In der Uckermark betraf dies die Feuerwehrleute aus Greiffenberg und Gerswalde.
Unfall sorgte für Stau auf der Autobahn bei Joachimsthal
Der Unfall hatte Folgen für Autofahrer, die in Richtung Ostsee unterwegs waren. Aber auch in Richtung Berlin ging nichts mehr. Auf Grund der Größe des Einsatzes musste die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt werden. Die Sperrung ist derweil wieder aufgehoben worden.
Viereinhalb Stunden nach dem ersten Unfall krachte es um 16:06 Uhr ein paar Kilometer weiter südlich noch einmal. Es handele sich um einen Auffahrunfall durch Unaufmerksamkeit, sagte der Dienstgruppenleiter der Autobahnpolizei, Ingo Berndt. Ein Fahrer war demzufolge in das Ende des Staus gefahren, der zu diesem Zeitpunkt eine Länge von elf Kilometern hatte.
Die Autobahn musste kurzfristig noch einmal gesperrt werden, um die beiden involvierten Fahrzeuge zu bergen. Es habe aber keine Verletzten gegeben, so Berndt.
Mittlerweile hat sich der Stau, der zwischenzeitlich auf 15 Kilometer Länge anwuchs, aufgelöst.
Die Autobahn ist Berndt zufolge wegen des Osterreiseverkehrs besonders voll. Viele Polen fahren über die Feiertage nach Hause. Ostern ist in Polen einer der wichtigsten Feiertage. Hinzu kommen Urlauber, die über die Feiertage an die Ostsee fahren wollen. Ob mehr Urlauber als sonst das Auto nehmen, weil die Bahnstrecke zwischen Berlin und Eberswalde gesperrt ist, konnte Berndt indessen nicht sagen.
