Glück im Unglück hatten zwei Autofahrer am Mittwochmorgen (13. September) in Eberswalde. Aufgrund eines Vorfahrtfehlers kollidierten inmitten des morgendlichen Berufs- und Schulverkehrs die beiden Fahrzeuge an der Kreuzung Eisenbahnstraße und Rudolf-Breitscheid-Straße. Mit involviert waren dabei auch zwei kleine Kinder, die als Beifahrer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Beide blieben unverletzt.
Die Kreuzung musste knapp eine halbe Stunde lang teilgesperrt werden, um die Fahrzeuge zu bergen. „Eine Beteiligte wurde glücklicherweise nur leicht verletzt“, heißt es dazu von der Polizei. Es seien keine Kraftstoffe ausgelaufen, heißt es dazu von der Feuerwehr. Der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt, beide Autos waren weiter fahrbereit.

Viele Kinder unterwegs

Gerade um diese Uhrzeit brummt der Verkehr in Eberswalde, da nicht nur die morgendlichen Berufspendler auf dem Weg zur Arbeit sind, sondern auch viele Eltern ihre Kinder zur Schule fahren. Die Goethe-Schule liegt beispielsweise nur einige Hundert Meter vom Unfallort entfernt. Zudem ist die Eisenbahnstraße die meistbefahrene Straße in Eberswalde.
Die Polizei versucht schon seit Schuljahresanfang alle Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und wird dies auch weiterhin tun, erklärte Kriminalhauptkommissar Stefan Möhwald. „Verkehrspolizei, Kolleginnen und Kollegen des Wach- und Wechseldienstes, Revierpolizisten, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Präventionsbereiche sind bis in den September hinein daran beteiligt.“
Eine vom Verband für Bildung und Erziehung veröffentlichte Studie zeigt, dass 37 Prozent der im Straßenverkehr verunglückten Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren als Mitfahrende im Auto saßen.