Verhaftung bei Finowfurt: Nach Fahrt mit Fiat auf der Autobahn A11 im Gefängnis

Ein E-Auto vom Typ Fiat500. Die Fahrt in einem ähnlichen Kleinwagen auf der Autobahn A11 hat für einen jungen Mann große Konsequenzen.
IMAGO/Daniel Kubirski- Ein 19-Jähriger fuhr einen gestohlenen Fiat500 auf der A11 in Schlangenlinien.
- Er wurde bei Finowfurt mit 0,79 Promille Alkohol im Blut gestoppt und verhaftet.
- Der Fiat sollte laut Angaben der Polizei nach Polen gebracht werden.
- Der junge Mann sitzt seit dem 4. Juni in Untersuchungshaft.
- Ein Richter am Amtsgericht Bernau erließ einen Haftbefehl.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei den Worten Polen und Fiat mag sich manch einer an den legendären Fiat Polski erinnern. Auch im Barnim waren diese Autos nicht selten. Ein junger Mann sorgte mit einem modernen Fiat am Dienstag (3. Juni) für einen Polizeieinsatz auf der Autobahn A11 – nur einen Tag später sitzt er in Untersuchungshaft. Was war passiert?
Einem Autofahrer fiel am Dienstagabend auf der A11 zwischen Lanke und Finowfurt die ungewöhnliche Fahrweise eines Fiat500 auf, der in Schlangenlinien unterwegs war. In ihm saß nach Angaben von Stefan Möhwald, Pressesprecher bei der Polizeidirektion Ost, ein 19-jähriger Mann. Kurz vor der Anschlussstelle Finowfurt konnte der Wagen gestoppt werden. Der junge Mann hatte einen Atemalkoholwert von 0,79 Promille und zeigte sich bei der Polizeikontrolle als recht renitent.
Auf Autobahn A11 verhaftet: Auftrag, Fiat nach Polen zu fahren
„Wie sich zudem herausstellte, gehörte der Fiat gar nicht ihm, sondern war ihm von einem ‚Kumpel‘ mit der Maßgabe übergeben worden, das Auto nach Polen zu bringen“, hieß es am Dienstag von der Polizei. Der Wagen wurde im Landkreis Märkisch-Oderland gestohlen. Der Verdächtige fand sich schnell auf dem Boden und in Handschellen wieder.
Doch damit nicht genug. Bereits einen Tag später saß der mutmaßliche Autodieb einem Richter am Amtsgericht Bernau gegenüber. Dieser erließ einen Haftbefehl und ordnete die sofortige Überführung in eine Justizvollzugsanstalt der Region an.

