Verkehr bei Eberswalde
: Brücke in Oderberg wird gesperrt – das ist der Grund

Der Landesbetrieb Straßenwesen bereitet ohnehin den Neubau einer Brücke in Oderberg vor. Doch jetzt zwingt der schlechte Zustand des bisherigen Übergangs zum raschen Handeln. Was ist geplant?
Von
Sven Klamann
Oderberg
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Noch nur im Schritttempo und bald gar nicht mehr passierbar: Die Brücke über den Oder-Havel-Kanal in Oderberg ist seit Jahren in einem baulich bedenklichen Zustand.

Stephan Backert

Noch ist mit dem überfälligen Neubau der Brücke über die Alte Oder in Oderberg nicht begonnen worden. Der Übergang gehört zur innerörtlichen Bundesstraße 158 in der Kleinstadt und ist nicht nur für Pendler wichtig, die nach Polen fahren wollen oder von dort kommen. Jetzt zwingt der schlechte Zustand der Brücke zum schnellen Handeln:

„Am Übergang zwischen Brücke und Straße ist eine Bohle schadhaft, die ausgetauscht werden muss“, sagt Steffen Streu, Sprecher des Landesbetriebes. An der Brücke gelte eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h, an die sich nur wenige Kraftfahrer halten würden.

„Die höheren Geschwindigkeiten haben zu dem Schaden geführt, der die Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

Umleitungen sind ausgeschildert

Am 11. November wird der Übergang in Oderberg (Barnim) im Zuge der Bundesstraße B 158 von 8 bis 17 Uhr gesperrt. „Rettungsdienste können die Baustelle passieren“, teilt der Sprecher des Landesbetriebs Straßenwesen weiter mit.

Während der Sperrung kann eine Umleitung genutzt werden. Aus Richtung Bad Freienwalde über die B 167 nach Hohenfinow, über die Landesstraße L 29 nach Niederfinow und über Liepe nach Oderberg und umgekehrt. Hinweistafeln

Derzeit wird eine Behelfsbrücke errichtet, über die der Verkehr fließen soll, während die neue Brücke über die Alte Oder errichtet wird. Zurzeit wird der Verkehr halbseitig per Ampelregelung über die schadhafte Brücke geleitet.

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