MOZ+MOZ+Vorwurf der Bestechung in Eberswalde
: Fall Boginski geht in die zweite Runde

Der Freispruch für Friedhelm Boginski und zwei Mitangeklagte aus Eberswalde wackelt. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin zieht vor die nächste Instanz und hält den Fall weiter offen.
Von
Thorsten Pifan
Eberswalde
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Friedhelm Boginski (FDP), 65, Bürgermeister der Stadt Eberswalde: Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass wir alle gesund bleiben und die Pandemie endlich zu Ende geht. Ich möchte gerne Familie, Freunde und Bekannte ohne Einschränkungen treffen und mich mit ihnen austauschen, ohne dass das Coronavirus das bestimmende Thema ist. Wenn man so will, wünsche ich mir für uns alle wieder ein normales Leben. Das heißt mit Kultur, Konzerten, Theater, Guten Morgen Eberswalde wieder im Zentrum der Stadt, erlebbare Ausstellungen und endlich wieder reisen. Eben alles was unser Leben lebenswert macht. Dazu zähle ich auch die politischen Diskussionen und die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. 2020 hat uns gezeigt, wie anfällig unsere Systeme sind. Lassen Sie uns alle die Lehren daraus ziehen und Vieles besser machen. Ich freue mich auf das kommende Jahr.

Friedhelm Boginski, BM EBerswalde. 25.09.2012

Friedhelm Boginski muss nachsitzen: Die Staatsanwaltschaft in Neuruppin hat Rechtsmittel gegen das Urteil im Verfahren wegen Bestechlichkeit eingelegt. Damit dürfte der Prozess neu aufgerollt werden.

MOZ/Thomas Burckhardt