Zoo in Eberswalde
: So süß sind die ersten geschlüpften Flamingo-Küken

Im Zoo Eberswalde sind bereits im Juli Flamingo-Küken auf die Welt gekommen. Jetzt sind die beiden Jungtiere erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Der Zoo ist stolz auf die Zucht.
Von
Sven Klamann
Eberswalde
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Wer liegt denn da im Körbchen? Dem Zoo in Eberswalde ist erstmals die Nachzucht von Flamingos geglückt. Das Jungvögelchen auf dem Foto muss von den Tierpflegern aufgezogen werden. Es geht ihm aber prima.

Wer liegt denn da im Körbchen? Dem Zoo in Eberswalde ist erstmals die Nachzucht von Flamingos geglückt. Das Jungvögelchen auf dem Foto muss von den Tierpflegern aufgezogen werden. Es geht ihm aber prima.

Markus Mirschel/Stadt Eberswalde

Sie gehören zu den Lieblingen im Eberswalder Zoo – die Flamingos. Seit Mitte Juli 2024 ist die bunte Vogelschar um zwei Rosaflamingos gewachsen. Es ist die erste Nachzucht der eleganten Vögel im Zoo Eberswalde und durchaus keine Selbstverständlichkeit. Paulina Ostrowska, die Direktorin des Zoos, hat die flauschigen neuen Bewohner am 2. August 2024 offiziell willkommen geheißen. Darüber informiert die Stadt Eberswalde in einer Pressemitteilung.

Rosaflamingos seien vorrangig in Teilen Afrikas, Asiens und Südeuropas heimisch, hätten aber auch Brutgebiete in Deutschland, heißt es aus dem Rathaus weiter. „Die durchschnittlich 120 bis 140 Zentimeter großen Tiere sind mit ihrer typischen Färbung beliebte Vertreter ihrer Art in den Zoologischen Gärten dieser Welt. In Eberswalde umfassen die Flamingos zusätzlich eine Gruppe von 17 Zwergflamingos, die 1994 aus dem Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe in den Barnim übersiedelten. Zusammen mit den beiden Küken sind aktuell zehn Rosaflamingos in der Kreisstadt beheimatet“, schreibt Stadtsprecher Markus Mirschel.

Ein junger Bewohner wächst demnach als sogenannte Handaufzucht auf. Zooinspektor Matthias Hoff und die Kolleginnen und Kollegen im Zoo gestalten mit Hingabe den Alltag des jungen Flamingos – die erste Fütterung wird morgens um 6 Uhr verabreicht und erfolgt daraufhin im Zweistundentakt. Ab 19 Uhr ist wie in der freien Wildbahn auch für die hoch spezialisierten Vögel Ruhezeit. Der zweite Jungvogel weilt als „Naturbrut“ bei den Elterntieren. Die noch namenlosen Jungflamingos sind am 11. und 16. Juli geschlüpft und faszinieren durch das graue und flauschige Federkleid – das Schlüpfen der Jungtiere erfolgt nach einer durchschnittlichen Brutzeit von 27 bis 31 Tagen.

Auf Erkundungstour im Eberswalder Zoo: Noch sind die Schritte des Flamingo-Kükens, das am 11. Juli geboren wurde, etwas tapsig. Der am 16. Juli geschlüpfte Jungvogel befindet sich in der Obhut seiner Elterntiere.

Auf Erkundungstour im Eberswalder Zoo: Noch sind die Schritte des Flamingo-Kükens, das am 11. Juli geboren wurde, etwas tapsig. Der am 16. Juli geschlüpfte Jungvogel befindet sich in der Obhut seiner Elterntiere.

Markus Mirschel/Stadt Eberswalde

„Dieser Erfolg ist ein wunderbares Zeichen für die tierpflegerische Arbeit der Zoo-Mitarbeitenden. Die Bemühungen der Kolleginnen und Kollegen, die Eberswalder Flamingos in Brutstimmung zu versetzen, haben sich gelohnt. Es ist die erste erfolgreiche Nachzucht in unserem Zoo - und dies gleich bei zwei Flamingo-Paaren“, sagt Paulina Ostrowska.

Vorschläge, wie die beiden Neuzugänge zukünftig heißen sollen, sind nach guter Tradition sehr willkommen. Diese können im Zoo oder über die E-Mail-Adresse zoo@eberswalde.de eingereicht werden.