ArcelorMittal Eisenhüttenstadt: Start der Ausbildung, woher kommen die neuen Azubis?

Aussbildungsstart bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt: Während der Kennenlernwoche erhalten die Auszubildenden erste Einblicke in das Unternehmen, lernen ihre Ausbilder kennen und werden mit Informationen für ihren Start ins Berufsleben vertraut gemacht.
Sophie Krüger- ArcelorMittal Eisenhüttenstadt startete am 1. September ins neue Ausbildungsjahr.
- 51 Nachwuchskräfte begannen, darunter zwei vom Verbundpartner VEO GmbH.
- Ausbildungsberufe: 33 Industriemechaniker, 11 Elektroniker, 4 Eisenbahner, 2 Werkfeuerwehr, 1 duale Studentin.
- Noch frei: Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik – Bewerbungen sind möglich.
- Die meisten Azubis kommen aus Eisenhüttenstadt und Umgebung, teils auch aus Frankfurt (Oder).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
ArcelorMittal Eisenhüttenstadt gehört nicht nur zu den größten Arbeitgebern der Region, sondern vor allem auch zu den größten Ausbildern. Schon seit Jahren gibt es jährlich etwa 50 Ausbildungsplätze zu vergeben. In vergangenen Zeiten gingen auch bei dem Stahlunternehmen wesentlich mehr Bewerbungen ein, als Lehrstellen zur Verfügung standen. Doch die Lage hat sich verändert. Es ist nicht nur schwieriger geworden, Fachkräfte zu finden, sondern auch Azubis. Denn auch die müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Ist es dem Stahlunternehmen 2026 erneut gelungen, etwa 50 junge Menschen auf die vorhandenen Ausbildungsplätze zu verteilen? Nach Angaben von ArcelorMittal hat am 1. September für 51 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Wobei unter den Auszubildenden auch zwei des Verbundpartners Vulkan Energiewirtschaft Oderbrücke (VEO) GmbH sind, die ihre Ausbildung auf dem Werksgelände starten, das größer als das Fürstentum Monaco ist.
Sprecherin Sophie Krüger teilt mit: „Mit einer Werksbesichtigung und der traditionellen Eröffnungsveranstaltung der Kennenlernwoche in der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle wurden die neuen Auszubildenden und dual Studierenden offiziell durch den Arbeitsdirektor Michael Bach, Vertreter des Betriebsrates, die Ausbilder des Berufsbildungszentrums sowie den Vertreter der Oberstufenzentren im Unternehmen begrüßt.“ Auffällig ist: Nur drei der 51 Neuen sind Frauen.
Die Nachwuchskräfte verteilen sich nach Angaben des Unternehmens auf verschiedene technische und gewerblich-technische Berufe: Es gibt 33 angehende Industriemechaniker, darunter eine Frau; elf Elektroniker; vier Eisenbahner im Betriebsdienst; zwei Werkfeuerwehrleute, darunter ebenfalls eine Frau; sowie eine duale Studentin im Studiengang Maschinenbau.
Allerdings sind auch nach dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres noch immer Ausbildungsplätze zu haben. Wer sich also kurzfristig bewerben möchte, der hat noch eine Chance: „Folgende Ausbildungsberufe sind noch zu besetzen: Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik“, teilt Sophie Krüger auf Nachfrage mit.
Und woher kommen die Azubis? Überwiegend aus Eisenhüttenstadt und der näheren Umgebung. Aber auch aus Frankfurt (Oder), Müllrose, Guben sowie weiteren Orten der Region haben sich junge Menschen für die Ausbildung bei ArcelorMittal entschieden.
„Mit einer fundierten Ausbildung schaffen wir die Grundlage für die Fachkräfte von morgen. Wir freuen uns, die neuen Auszubildenden und Studierenden bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt willkommen zu heißen und sie auf ihrem beruflichen Weg zu begleiten“, sagt Arbeitsdirektor Michael Bach.


