Basketball
: Die U 18 schließt Saison als Fünfter ab

Das Eisenhüttenstädter Oberligateam der U 18 hat sich mit zwei Heimsiegen aus dieser Saison verabschiedet.
Von
Manfred Borchert
Eisenhüttenstadt
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Das EBV–Team zeigte sich von seiner allerbesten Seite. Das Spiel gegen die WSG startete mit einem 9:0–Run, wobei alle neun Punkte Dreier waren (Leo Lüben, Ludwig Radt und Tim Sprenger). Der EBV stand über die gesamte Spielzeit in einer stabilen durchgehend sehr guten Zonenverteidigung mit dem an diesem Tag alle überragenden Zweimeter–Mann Moritz Mahlich. Er war nicht nur der Größte auf dem Parkett, sondern überzeugte in beiden Spielen mit seiner Defensivarbeit und seinen Rebounds unter beiden Körben.

Auf Grund der guten Defensivarbeit hat der EBV den Fürstenwalder Spielern wenig Spielraum zu ihrer Entfaltung gegeben. Einige Steals taten ihr Übriges und der EBV führte nach zehn Minuten mit 17:9. Im zweiten Viertel hatte die WSG etwas mehr Oberwasser, das Team fing sich langsam, ihre Würfe fanden effektiver den EBV–Korb. So ging es mit einer knappen 30:28–EBV–Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel riss sich der EBV von dem ewigen „Fluch“ spielerisch förmlich los, in den vergangenen Jahren fast immer gegen Fürstenwalde verloren zu haben. Ein erneuter 9:0–Run sprengte alle Ketten, der EBV spielte befreit und sehr sicher auf und baute seine knappe Führung auf 49:40 aus. Auszeiten des Fürstenwalder Trainers halfen nichts.

Die Eisenhüttenstädter glänzten zu Beginn des vierten Viertel noch einmal mit einem 12:2–Lauf. Dieses Viertel gewann der EBV deutlich mit 24:10 und demzufolge klar und hoch verdient mit 73:50.

EBV–Trainer Teoman Prahst: „Ich bin hoch erfreut, dass wir endlich einmal unseren Angstgegner Fürstenwalde so klar beherrschen konnten. Mein Team war äußerst motiviert. Wir hatten eine nun schon fast gewohnt starke Defensive. Offensiv lief der Ball gut durch die Reihen. Auf Grund des Abgangs eines Centers mitten in der Saison mussten wir unser Spiel umstellen und sehr viel mehr Wert auf das Trainieren von Distanzwürfen legen. Das ist uns in den letzten drei Turnieren immer besser gelungen, allein gegen die WSG fanden acht Dreipunktewürfe ihr Ziel. Außerdem war Moritz Mahlich an diesem Tag einer der Besten.“

Der zweite Gegner des Tages SV Leonardo da Vinci Nauen war als Siebter etwas schwächer. Der Gastgeber ging es etwas lockerer an. Tabellenplatz 5 war schon vor diesem Spiel sicher. Der EBV startete noch einmal stark durch und legte einen 20:0–Lauf hin. Nach zehn Minuten stand es 26:9. Trainer Prahst wechselte ab dem 2. Viertel konsequent seine zweite Garnitur ein, denn dass der EBV auch dieses Spiel gewinnen würde, stand außer Frage. Fast alle punkteten. Die Seiten wurden beim Stand von 46:24 gewechselt.

Nach dem Pausentee ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Das dritte Viertel gewannen sie mit 19:9, das vierte genauso klar mit 23:9. Am Ende stand ein hoher 88:42–Sieg für den EBV zu Buche.

Teoman Prahst: „Mit dem Spiel gegen Nauen ist unsere Saison leider vorbei. Wir hätten uns gern im großen Finale der ersten Vier gesehen. Leider haben wir ein, zwei Spiele zu viel verloren. Außerdem bekamen wir am grünen Tisch zwei Minuspunkte auf Grund eines Meldefehlers seitens unseres Vorstandes. Einige Spieler werden den Verein im Sommer verlassen, einige werden das Männerteam wesentlich mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft verstärken.“