Basketball: Eisenhüttenstädter in Bestbesetzung erfolgreich

Der Spieler des Tages: der Eisenhüttenstädter Teoman Prahst (Mitte/in Weiß), hier im Heimspiel gegen den KSC Strausberg beim Abwehrversuch
Bernd PflughöftEin erstes Achtungszeichen gegen den USV IV setzte Aufbauspieler Oliver Schwanz mit zwei Dreiern innerhalb kurzer Zeit. Der EBV ging nach fünf Minuten mit 15:2 in Führung. Über weite Strecken war danach das Spiel ausgeglichen. Das zeigen auch die Zwischenstände von 22:22 (10. Minute) und 38:40 zur Halbzeit. Die Oderstädter hätten zu diesem Zeitpunkt schon klar führen können. Allein an der Freiwurflinie versagten sie bis zur Halbzeit kläglich (9/26).
Das Aufbauspiel war sehr ansehnlich. U 19–Spieler Tim Sprenger kam nach viermonatiger Pause zurück und erfüllte in beiden Spielen seine Aufgabe ordentlich. Wichtig war gegen die kantigen Potsdamer auch, dass Center Marc René Raue spielte. Damit war in beiden Spielen die körperliche Präsenz unter den Körben wesentlich besser. Das Zusammenspiel zwischen Kevin Köster (14 Punkte) und Teoman Prahst (20 Punkte, aber nur 2/11 Freiwürfe) klappte vortrefflich. Der EBV spielte frei und unbeschwert auf.
Nach der Halbzeit konnte sich der EBV aus der USV–Umklammerung lösen. Gegenwehr lieferte nur Robert Walter (USV) mit 18 Punkten und vier erfolgreichen Dreiern. Die Gastgeber hielten als mannschaftlich geschlossenes, in der Defensive als kompakt stehendes Team dagegen. Innerhalb weniger Minuten schraubte der EBV das Ergebnis auf 60:48 (30.). Konsequent spielten die Hausherren ihr gutes Spiel zu Ende.
Gegen den KSC Strausberg fehlte jetzt Dreierschütze Kevin Köster, dafür kam Center Toni Meinhardt neu ins Spiel. Sehr schnell zeigte sich, dass die Randberliner an diesem Tag verwundbar waren. Bei ihnen klappte wenig, beim EBV sehr viel. Das Zusammenspiel zwischen den Aufbauspielern und den Centern Toni Meinhardt, Dennis Herkt und Marc René Raue lief sehr gut. Frühzeitig hatte Strausberg das vierte Teamfoul. Jetzt gab es für den EBV für jedes Wurffoul zwei Freiwürfe. Die EBV–Quote war dieses Mal mit 16/31 (55 Prozent) etwas besser als zuvor. Neun erzielte Punkte (davon zwei Dreier) wiederum vom Kapitän Oliver Schwanz in dieser frühen Phase des Spiels sorgten für einen beruhigenden 23:12–Vorsprung. Mit 46:38 ging es für den EBV in die Pause. Strausberg trat mit nur sieben Spielern an und dezimierte sich selbst durch Spieler Martin Stange mit zwei technischen Fouls. Das bedeutete Spielausschluss.
KSC Strausberg hält mit
Im dritten Viertel kam der KSC auf 52:59 (30.) näher heran. Beide Teams kämpften hart, jedoch nicht unfair. Die Partie wurde beim Stand von 70:70 (38.) noch einmal spannend. Fünf Spieler von beiden Teams hatten fünf Fouls erreicht und durften nicht mehr weiterspielen. Der EBV war besser. EBV–Trainer Manfred Borchert: „Ich bin mit dem Team sehr zufrieden. Wir wirkten in beiden Spielen souverän. Aus einem sehr guten Team ragte der Spieler des Tages Teoman Prahst noch einmal heraus. Er allein erzielte mit seiner unnachahmlichen Art zum Korb zu ziehen überragende 28 Punkte.“
EBV gegen Potsdam IV: Tim Sprenger 5 Punkte, 1 Dreier, Roman Theissen 4 Punkte, Kevin Köster 14 Punkte, 2 Dreier, Marc René Raue 9 Punkte, 1/6 FW, Teoman Prahst 20 Punkte, 2/11 FW, Max Kalisch 2 Punkte, 2/2 FW, Jan Grünberg 6 Punkte, Oliver Schwanz 9 Punkte, 3 Dreier, Dennis Herkt 4 Punkte, 4/7 FW
Freiwürfe: EBV 9/20 FW (45 Prozent), Potsdam IV 19/31 (62 Prozent)
EBV gegen Strausberg: Tim Sprenger 5 Punkte, 2/4 Freiwürfe 1 Dreier, Roman Theissen 2 Punkte, 2/4 FW, Marc René Raue 9 Punkte, 1/4 FW, Teoman Prahst 28 Punkte, 8/14 FW, Max Kalisch 5 Punkte, 1/2 FW, Toni Meinhardt 11 Punkte, 1/2 FW, Jan Grünberg 4 Punkte, Oliver Schwanz 14 Punkte, 1/1 FW 3 Dreier, Dennis Herkt 2 Punkte
Freiwürfe: EBV 16/31, FW (55 Prozent), Strausberg 19/38 (50 Prozent)