Basketball
: Gegen Fürstenwalde noch nicht eingespielt

Eisenhüttenstädter Bezirksliga-Spieler besiegen den SC Potsdam.
Von
Manfred Borchert
Eisenhüttenstadt
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Fürstenwalde II war für das noch nicht richtig eingespielte EBV-Team ein unangenehmer Gegner. Die Spreestädter hatten sehr erfahrene junge Spieler wie Paul Greszkowiak (23 Punkte) und Lucas Maier (zehn Punkte) sowie gestandene Akteure wie Stephan Härtel,   Sven Schulze (11) und Uwe Sarnow (12). Diese machten der Defensive des EBV sehr zu schaffen, weil es den Fürstenwalder Spielern immer wieder gelang, in die 3-2-Zone einzubrechen und zu punkten. Außerdem waren die Reboundarbeit und das Ausboxen des EBV bei weitem nicht ausreichend.

Nach zehn Minuten führte der Gastgeber mit 16:12. Der Ball ging gut durch die EBV-Reihen. Die Zuspiele zu den Centern gelangen aber schlecht, Fürstenwalde stellte die Räume sehr gut zu. Alle vier Center machten insgesamt nur zwölf Punkte. Zur Halbzeit führte Fürstenwalde mit 34:30.  Nach 30 Minuten stand es nur noch 49:46 für Fürstenwalde. Die Gäste erzielten aber in der letzten Spielperiode von der Freiwurflinie 13 Punkte, um das Spiel mit 70:62 nach Hause zu bringen.

Die Partie gegen den SC Potsdam sah nach dem Ergebnis für den EBV leichter aus als es dann gespielt wurde. Beide Teams zollten der Hitze ihren Tribut. Obwohl der EBV der Favorit war, hielt der SC Potsdam immer dagegen.

Spielchance für Wechselspieler

EBV-Trainer Manfred Borchert ging davon aus, dass dieses Spiel gewonnen wird. So setzte er auch die Prioritäten im Spielereinsatz. Alle Akteure konnten sich mit viel Spielzeit beweisen. Dem einen gelang dieses mehr, dem anderen weniger. Defensiv stand die 3-2-Zone des EBV gut. Dadurch, dass in Korbnähe nur zwei Spieler verteidigten, nutzten die Potsdamer Niklas Engelmann (18) und Andreas Borch (15) den räumlichen Vorteil. Dreierschütze Marco Knorr (SC) gelang von außen wenig. Anteil daran hatte die aggressive EBV-Zonenverteidigung.

Nach zehn Minuten führte der EBV 14:10, zur Halbzeit 26:20. In der zweiten Spielhälfte setzte der EBV sein Spiel fort. Entweder waren die Würfe von außen erfolgreich wie bei Laurin Wendland, oder die Zuspiele zu den Centern waren von Erfolg gekrönt. Allerdings hatten alle Center noch Luft nach oben. In der 30. Minute führte der EBV mit 41:32. In den letzten zehn Minuten machte sich ein Schlendrian beim EBV bemerkbar. Die Potsdamer setzten immer wieder zu Nadelstichen an.

EBV gegen Fürstenwalde II: Kevin Köster 18 Punkte, 1/3 Freiwürfe 5 Dreier, Patrick Köster 8, 2/6 FW, Laurin Wendland 6, 2/2 FW, Toni Meinhardt 4, 2/4 FW, Dennis Horn, Enrico Barnick 4, Oliver Schwanz 10, 1/2 FW 3 Dreier, Tim Sprenger 0, Marcus Vorhoff 8, 4/6 FW, Dennis Herkt 4

Freiwürfe: EBV 12/23 (52. Prozent), Fürstenwalde II 17/35 (48. Prozent)

EBV-Punkte gegen SC Potsdam: Kevin Köster 4, Patrick Köster 9, 1/6 FW, Laurin Wendland 12, 1/2 FW 3 Dreier, Toni Meinhardt 15, 3/4 FW, Dennis Horn 3, 1/4  FW, Enrico Barnick 4, 0/2 FW, Oliver Schwanz 5, 1/2 FW 1 Dreier, Tim Sprenger 3, 1 Dreier, Dennis Herkt

Freiwürfe EBV: 8/16 (50 Prozent), SC Potsdam 6/13 (48 Prozent)