Basketball: Schnell im Hintertreffen
Der USV konnte ebenfalls nur sieben Spieler einsetzen. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, bei dem die Gastgeber nach zehn Minuten mit 14:11 vorn lagen. Bis zur Halbzeit hielten die EBV-Spiele das Spiel mit 20:28 offen. Die Gäste hatten mit Moritz Mahlich und Max Kalisch zwei Jugendspieler dabei, die gegen die körperlich viel robusteren Potsdamer Center kaum eine Chance hatten. Zu allem Unglück verletzte sich Moritz Mahlich im zweiten Viertel, so dass den Eisenhüttenstädtern nur noch ein Wechselspieler zur Verfügung stand.
Trotz dieses Handicaps kämpfte der EBV unverdrossen weiter. Im weiteren Spielverlauf mussten die Stahlstädter die Reboundarbeit des USV, besonders defensiv, anerkennen. Der EBV bekam auf Grund der körperlichen und größenmäßigen Unterlegenheit fast keine Gelegenheit den zweiten Ball zu bekommen und zu punkten. Dazu kamen an diesem Tag eklatante Abschlussschwächen und elementare Fehler, wie schlechte Zuspiele beziehungsweise schwache Dribblings.
So gelang es den Potsdamern, sich im zweiten Spielabschnitt etwas Luft zu verschaffen. Nach 30 Minuten führte der USV mit 46:33. Dem EBV gelang es im vierten Viertel mit einem 15:4-Run noch etwas aufzuholen. Die letztlich schmerzliche 54:69-Niederlage konnte das Gästeteam jedoch nicht verhindern.
Beste Scorer beim EBV waren Center Dennis Horn mit 13 Punkten, gefolgt von Patrick Köster mit zwölf und Jan Grünberg mit zehn Punkten.
Beide Teams nur zu Siebt
Gleich anschließend wartete die zweite Vertretung der WSG Fürstenwalde auf den EBV. Die WSG konnte auch nur sieben Spieler aufbieten. Diese Spieler gingen ausgeruht in ihre Partie, der EBV hatte schon ein konditionell anstrengendes Spiel in den Beinen.
Der EBV hielt in der ersten Halbzeit trotzdem noch gut mit, nach dem ersten Viertel stand es 19:24, zur Halbzeit 35:51 gegen den EBV. Die Fürstenwalder waren stark in ihrer Effizienz am gegnerischen Brett.
Außerdem nutzten die Spreestädter jede sich bietende Gelegenheit, die Rebounds zu gewinnen und das Spiel mit Fastbreaks schnell zu machen. Es gelangen ihnen damit mindestens ein Drittel aller 101 Punkte.
Nach dem Seitenwechsel ging langsam die Kondition der sechs EBV-Spieler zu Ende. Das nutzte die WSG aus. Sie überrannte mit einem 21:8 im dritten Viertel die Eisenhüttenstädter. Fürstenwalde gewann mit dem Schlusspfiff völlig verdient und auch in dieser Höhe mit 101:55.
Beim EBV gelang es drei Spielern zweistellig zu punkten, der gut aufgelegte Patrick Köster mit 15 Punkten, der das ganze Spiel durchspielende Aufbauspieler Oliver Schwanz mit 14 Zählern, davon vier Dreier und Routinier Marcus Vorhoff mit zwölf Punkten, davon 6/8 Freiwürfe.
Kapitän Oliver Schwanz: „Meinen Spielern zolle ich Respekt vor der kämpferischen Leistung in beiden Spielen. Alle gaben ihr Bestes. Mehr war heute gegen beide Teams nicht drin.“
EBV gegen Potsdam: Moritz Mahlich 2 Punkte, Patrick Köster 12 Punkte, 1/6 Freiwürfe 1 Dreier, Max Kalisch 4 Punkte, 0/2 FW, Dennis Horn 13 Punkte, 1/2 FW, Jan Grünberg 10 Punkte, Oliver Schwanz 7 Punkte, 2/2 FW, 1 Dreier, Marcus Vorhoff 6 Punkte, 2/2 FW
Freiwürfe: EBV 6/14 (43 Prozent), Potsdam 2/6 (33 Prozent)
EBV gegen Fürstenwalde: Patrick Köster 15 Punkte, 1/2 Freiwürfe, Max Kalisch 8 Punkte, 2/2 FW, Dennis Horn 4 Punkte, 4/6 FW, Jan Grünberg 2 Punkte, Oliver Schwanz 14 Punkte, 4 Dreier, Marcus Vorhoff 12 Punkte, 6/8 FW
Freiwürfe: EBV 13/18 (72 Prozent), Fürstenwalde 8/14 (57 Prozent)