Basketball
: Sieg und Niederlage für U 14 des EBV

Das Eisenhüttenstädter Oberliga-Team des EBV 1971 war gegen Gastgeber WSG Fürstenwalde chancenlos und konnte sich gegen die WSG Schwedt durchsetzen.
Von
Manfred Borchert
Eisenhüttenstadt
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Das Basketball-U-14-Team des EBV 1971 hat seine beiden Auswärtsaufgaben in Fürstenwalde mit einem Sieg und einer Niederlage gelöst. Gegen Gastgeber WSG Fürstenwalde verloren die Oderstädter 38:92 (20:44), gegen die BG 94 Schwedt gewannen sie mit 81:75 (44:32).

Der EBV begann sehr nervös. Trainer Steffen Schneider  musste erst einmal eine Auszeit nehmen, um sein Team noch einmal zu motivieren. Bis dahin spielten die Jungen so, als ob sie bereits verloren hätten. Offensiv einfallslos und defensiv ohne die richtige Einstellung. Erst in der vierten Minute erzielte der EBV seinen ersten Treffer nach einer Einzelaktion von Adrian Schubel.

Die Gastgeber zwangen den EBV durch ihre sehr gute Verteidigung zu vielen einfachen Fehlern im Zuspiel- und Wurfbereich. So gab es eine Vielzahl von schnellen Gegenangriffen. Das Resultat war ein 6:28 nach zehn Minuten. Im zweiten Viertel steigerten sich die Gäste. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, Fürstenwalde wechselte durch. Besonders die EBV-Defensive war in dieser Phase ansprechend. Das Umkehrspiel ließ für Fastbreaks zu Wünschen übrig. So mussten die Punkte hart erarbeitet werden. Ein Viertelergebnis  von 14:16 war der Lohn.

Nach der Pause genügten Fürstenwalde zehn Minuten, um sich klar abzusetzen. Auswahlspieler Philipp Ziener war nicht zu halten. Er war Regisseur, Lenker und Vollstrecker in einem starken Fürstenwalder Team, das mit 66:28 auf und davon zog. Der Gastgeber gewann 92:38.

Der EBV-Trainer wechselte alle Spieler ein, auch um ihnen zu zeigen, welche Trainingsaufgaben noch zu bewältigen sind. Gute Noten verdienten sich beim EBV Adrian Schubel als Aufbauspieler, Sandro Lay sowie der sich immer mehr in den Vordergrund schiebende Luis Weber mit einem guten Zug zum Korb und ansprechender Übersicht.

Im anschließenden Spiel gegen Schwedt lautete die wichtigste Aufgabe des Trainers Steffen Schneider, den großgewachsenen Spieler  Constantine Wegner (Schwedt) aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang im Doppelpack sehr gut Conor-Joel Kästner und dem wieder genesenden Sandro Lay vortrefflich. Wegner erzielte nur acht Punkte. Der zweite große Spieler von Schwedt Patrice Zörner hingegen erreichte herausragende 34 Punkte (davon drei Dreier). Er war kaum zu verteidigen.

Der EBV setzte also von Anfang bis Ende auf die Defensive. Dadurch erarbeitete sich der EBV viele Fastbreaks, die die Spieler auch zu Punkten nutzen konnten. Nach zehn Minuten hieß es 22:19, zur Halbzeit  44:32 (2. Viertel 22:13).

Im dritten Viertel kam es zu einem kleinen Einbruch, da Kästner Knie- und Konditionsprobleme hatte. Auch der angeschlagene Luis Weber klagte wieder über Fußschmerzen. Außerdem bekam Sandro Lay auf Grund seiner langen Verletzungszeit jetzt etwas weniger Spielzeit.

Es ging also nun über die Bankspieler wie zum Beispiel Arian Schneider, Georg Jorkisch, Dominik Reger, Liam Wegner und Nico Schulpig, die sich allesamt prächtig schlugen und beweisen konnten, was in ihnen steckt. Leider gelang ihnen nicht jeder Korbabschluss, so dass die Führung auf 58:57 (30.) schmolz. Man merkte den EBV-Spielern an, bereits das zweite Spiel nacheinander in den Beinen zu haben. Die Fehlerquote wurde größer – dieses 3. Viertel ging mit 25:16 an Schwedt.

Der EBV-Trainer blieb ruhig und gefasst. Er schickte im 4. Viertel wieder seine Starting five auf das Feld. Adrian Schubel, Sandro Lay und Luis Weber bildeten das „magische“ Dreieck. Diese Drei verstanden sich blendend, Weber stellte den Block, Schubel zog über die Mitte zum Korb, schloss entweder selbst ab oder legte gekonnt zu Lay oder Kästner ab, die dann punkteten. Ergänzt wurden diese Spieler sehr gut von Jamie Hennlein. Das zog den Uckermärkern, den langsameren Schwedter Centern, den Nerv, zumal Wegner (Schwedt) bereits vier Fouls (21.) hatte.

Zum Abschluss rundete Sandro Lay mit einem erfolgreichen Dreier die Partie für den EBV ab. Die Eisenhüttenstädter waren äußerst glücklich über den als Team herausgespielten verdienten 81:75-Sieg.