Basketball
: U 14 holt auf Landesebene Bronze

Das Eisenhüttenstädter Basketball-Team der U 14 hat die Oberliga-Saison als Dritter abgeschlossen. Es gewann beim USV Potsdam 65:57.
Von
Manfred Borchert
Eisenhüttenstadt
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Sichert als Kapitän den Sieg ab: der Eisenhüttenstädter Adrian Schubel  (links/hier zusammen mit seinem Teamkollegen Conor Joel Kästner/rechts Anfang März im Heimspiel gegen WSG Fürstenwalde)

Bernd Pflugh

Das Eisenhüttenstädter Basketball-Team der U 14 hat die Oberliga-Saison als Dritter abgeschlossen. Zuletzt gewann der EBV in Potsdam auch sein zweites Spiel gegen den USV Potsdam mit 65:57 35:26).

Die Basketball-Mannschaft des EBV 1971 mit Trainer Steffen Schneider hat die Oberliga-Saison mit einem sehr guten 3. Platz beendet. Damit belohnten sich Team und Trainer für die über die ganze Saison hinweg guten Trainingsleistungen und die in den Finalspielen gezeigte Teamarbeit.

Obwohl  die Oderstädter das Hinspiel klar mit 86:53 gewonnen hatten, wurde dieses letzte Spiel noch einmal sehr spannend. Die Potsdamer hatten eine leicht veränderte Aufstellung. Außerdem hatten sie ihre Zuschauer als Verstärkung vor Ort. Der EBV war mit einem ebenfalls beachtlichen Anhang vertreten. Die Grundlage für den letztlich doch verdienten Sieg legte das EBV-Team bereits in den ersten zehn Minuten mit einem 21:14-Vorsprung.

Die Gäste waren in der Defensive äußerst aufmerksam, galt es doch Kylian Welthe (USV) wieder den Schneid abzukaufen. Ihm gelangen nur sechs Punkte (insgesamt 21/im Hinspiel dagegen 36). Die Defensivarbeit war ein Zusammenspiel des gesamten Teams.

EBV-Trainer Steffen Schneider ließ diesen Spieler wechselweise von Georg Jorkisch, Conor Joel Kästner, Jeremy Kohnert, Jamie Hennlein, Luis Wegner und Sandro Lay verteidigen, so dass sich Welthe nicht auf seine Gegenspieler einstellen konnte. Die aggressive, aber faire Teamdefensive des EBV (nur drei Fouls) ließ dabei kaum einen Rebound des USV zu. Im Gegenteil, diese waren meist eine Beute der Oderstädter.

Offensiv gestalteten die Führungsspieler mit Adrian Schubel und Sandro Lay das Spiel ansehenswert. Sandro Lay wurde immer sehr gut eingesetzt. Nach den ersten zehn Minuten und ab der 20. Minute  schaffte der USV ein nur kleines Übergewicht. Das zweite Viertel sah mit 14:14 keinen Sieger, zur Halbzeit führte der EBV mit 35:26.

In die zweite Halbzeit startete der Gast schlecht. In der 30. Minute stand es 48:41, in der  32. Minute nur noch 48:47. Jetzt drohte das Spiel zu kippen. Angefeuert von den Heimzuschauern steigerte sich der USV und erhöhte dabei massiv den körperlichen Druck. Der EBV ging sehr oft an die Freiwurflinie. Daraus konnten jedoch die Oderstädter als Team mit nur sieben von 16 verwandelten Freiwürfen nicht genügend Kapital schlagen.

In der 33. Minute stand es 53:47 (33.). Jeremy Kohnert, mit insgesamt sehr guten zehn Punkten und 2/2 Freiwürfen, sorgte mit einem Zweier ebenfalls für Entlastung. Außerdem war es mit Dominik Reger, einer der Kleinsten im EBV-Team, der sehr gute Zuspiele zu seinen Mitspielern gab. Mit seinen gekonnten Blöcken schuf er mehrmals die Grundlage, dass einer seiner  Teamkollegen frei zum Korb ziehen und punkten konnte.

Das Spiel blieb also spannend bis weit ins vierte Viertel hinein. Sandro Lay machte jetzt seine letzten fünf sehr wichtigen Punkte (insgesamt 27). Danach musste er wegen einer Verletzung drei Minuten pausieren. Der EBV musste sich zu viert drei Minuten dagegen stemmen, weil es einfach keine Gelegenheit gab, einen fünften Spieler auf das Parkett zu bringen. Der EBV-Trainer nahm jetzt alle drei ihm zur Verfügung stehenden Auszeiten, um seinem Team in dieser Phase Sicherheit zu geben. Beim Stand von 55:51 (36.) nahm der erneut herausragend spielende Kapitän Adrian Schubel alle seine Kräfte zusammen und entschied mit zehn Punkten in Folge das Spiel. Bronze war damit sicher.

EBV-Trainer Steffen Schneider nach dem Spiel: „Ich habe eine ganz starke Teamleistung gesehen. Alle Spieler konnte ich einsetzen, natürlich die Jüngeren und Kleineren erst ganz zum Schluss. Einen großen Dank möchte ich an die mitgereisten Eltern richten, die es sicher nicht bereut haben, ihr Kind und die gesamte Mannschaft so spielen und siegen zu sehen. Auch die Bank hat mit ihrer verbreiteten Stimmung zu diesem Teamerfolg entscheidend beigetragen. Meinen herzlichen Glückwunsch allen Spielern zu diesem erspielten und erkämpften 3. Platz.“