Blumenmarkt
: Müllroser Pflanzenparadies

Noch bis Sonnabend findet der Blumen-, Pflanzen- und Gehölzemarkt statt. Heimische Gartenbaubetriebe bieten Produkte an.
Von
Frank Groneberg
Müllrose
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  • Blumen und Pflanzen, so weit das Auge reicht: Nur in der Mittagszeit hat man auf der Müllroser Festwiese kurz Gelegenheit dazu, mehr Pflanzen als Besucher aufs Foto zu bekommen.

    Blumen und Pflanzen, so weit das Auge reicht: Nur in der Mittagszeit hat man auf der Müllroser Festwiese kurz Gelegenheit dazu, mehr Pflanzen als Besucher aufs Foto zu bekommen.

    Frank Groneberg
  • Beratung: Gartenfachfrau Beate Haeder (r) empfiehlt Besucherin Ute Schröder Olivenkraut und Estragon für den Garten.

    Beratung: Gartenfachfrau Beate Haeder (r) empfiehlt Besucherin Ute Schröder Olivenkraut und Estragon für den Garten.

    Frank Groneberg
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Wer den Markt zum ersten Mal besucht, der ist erst mal baff. Der ist überrascht. Zum einen, weil die Vielfalt der angebotenen Gewächse wirklich enorm ist. Zum anderen, weil all die Blumen, Pflanzen und Gehölze auf der Festwiese sehr großzügig und ansprechend präsentiert werden. Selbst derjenige, der keine Pflanzen kaufen möchte, ist hier gut aufgehoben: Man kann nämlich auch einfach nur zwischen den Ständen spazieren gehen und sich in aller Ruhe satt sehen an der grünen und bunten Pracht.

Bratwurst vom Bio-Angusrind

„Ich finde den Markt sehr ansprechend und auch sehr schön gestaltet“, lobt denn auch Ute Schröder, „mir gefallen die Vielfalt und dass alles präsentiert wird auf großer Fläche, auf der man richtig auswählen kann.“ Die Frankfurterin ist auf der Suche nach Gewürzkräuterpflanzen für ihre Gartenspirale und wird am Stand des Gartenbaubetriebs Hae­der aus Wendisch-Rietz fündig. Beate Haeder, Chefin im Fachbetrieb, berät sie ausführlich zu Estragon und Olivenkraut – Kräuterpflanzen, für die sich Ute Schröder letztlich entscheidet.

Um 8 Uhr ist der Blumenmarkt am Donnerstag eröffnet worden. Die ersten potenziellen Kunden waren aber schon eine Stunde früher vor Ort, manche sogar schon am Vortag. „Wir haben Mittwochmittag begonnen, aufzubauen“, erzählt Beate Haeder, „und da sind schon etliche Leute gucken gekommen, was wir hier denn alles so anbieten.“ Für ihren Gartenbaubetrieb sei der Müllroser Blumenmarkt einer der wichtigsten Termine im Jahr, betont sie. „Wir können hier drei Tage lang unsere Pflanzen anbieten, und an allen drei Tagen ist der Markt wirklich von morgens bis abends sehr gut besucht. Die Fläche ist sehr groß, so dass wir unsere Pflanzen wirklich gut präsentieren und die Besucher zwischen den Blumen rumlaufen und sich alles genau ansehen können – solche Bedingungen haben wir auf anderen Märkten nicht.“ Und dann sei noch ein entscheidender Punkt, „dass hier nur regionale Erzeuger vertreten sind“.

Neun Gartenbaubetriebe bieten diesmal ihre Produkte an, berichtet Ute Meine, Vorsitzende des Beirats „Schöner unsere Stadt Müllrose“. Alle kämen aus der näheren Region: aus Storkow, Friedland, Lieberose, Wiesenau, Seelow und anderen Orten. Sie freue sich natürlich über den regen Zuspruch, erklärt Ute Meine und verrät, dass sie auch schon für den heimischen Garten eingekauft habe: Petunien sowie Gurken- und Tomatenpflanzen.

Stammanbieter auf dem Markt ist das Gut Zeisigberg. Dessen Mitarbeiter sorgen für die Verpflegung. Es gibt Gutsbratwurst vom Bio-Durocschwein, Kesselgulasch vom Biorind, Rinderbratwurst vom Bio-Angusrind und Blechkuchen – alles aus eigener Erzeugung. Und die Gäste bestätigen: Alles schmeckt sehr gut.

Öffnungszeiten Blumenmarkt: Freitag und Sonnabend, 8 Uhr bis 18 Uhr

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