Der Alarm ging in den frühen Morgenstunden des Donnerstages (15. Dezember) ein: Brand in einer Gartenanlage in Eisenhüttenstadt. Tatsächlich, als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand schon eine Gartenlaube im Vollbrand. Durch die frostigen Temperaturen sind die Einsatzbedingungen erschwert.
Die Laube in den Diehloer Bergen war nicht mehr zu retten. Es sei nur noch um Restlöscharbeiten gegangen, sagt Eisenhüttenstadts Wehrführer Ralf Michalski, da die Laube schon fast komplett ausgebrannt war. Zwei Trupps unter Atemschutz waren im Einsatz. Das Löschwasser konnte aus dem Tanklöschfahrzeug genommen werden. Grundsätzlich verfügt der Bereich aber auch über Hydranten, so Ralf Michalski. Allerdings müssten dafür längere Schlauchverbindungen gelegt werden.
Die Minustemperaturen stellen auch die Feuerwehrleute vor Herausforderungen. Die Maschinisten seien angehalten, das Wasser so wenig wie möglich stillstehen zu lassen, sagt der Wehrführer. Darüber hinaus muss für Rutschsicherheit gesorgt werden, wenn Löschwasser, das eingesetzt wurde, gefriert.
Zur Brandursache ermittelt die Polizei. „Wir haben vor Ort keine Person oder keinen Eigentümer angetroffen“, sagte Ralf Michalski. Es gab auch keine Verletzten. Der Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.