Einsatztechnik: Neubewertung von Gefahren und Risiken?

Einsatzbereit. Löschfahrzeug in Wiesenau.
Dietmar PuttinsAm Donnerstag tagt erstmals der Feuerwehrausschuss im Dienstgebäude des Amtes Brieskow–Finkenheerd. Unter Vorsitz von Lars Wendland und nicht öffentlich wird sich das Gremium auch mit dem Gefahrenabwehrbedarfsplan für den Gemeindeverbund befassen.
Das Thema wird Amtsbrandmeister Michael Lyszczok ansprechen. Unter Verweis auf den Klimawandel hatte er am 27. Juni die Kommunalpolitiker des Amtsausschusses gebeten, sich mit den Gefahren und Risiken erneut zu befassen, als er den Stand der Waldbrandbekämpfung zwischen Wiesenau und Ziltendorf referierte.
Einig waren sich damals alle, dass bei diesem Großeinsatz der rückwärtige Dienst der Gemeinde–Feuerwehren einwandfrei funktionierte — vor allem was die Bereitstellung an Technik betraf. Inwieweit der Gefahrenabwehrbedarfsplan für die Zukunft anzupassen ist, wird sich nach der Feuerwehrausschuss–Sitzung zeigen. Aktuell befasst sich Michael Lyszczok mit der Wiederherstellung von Feuerwehrtechnik. So waren bei der Waldbrandbekämpfung Schläuche verbrannt und kleinere Armaturen verloren gegangen.
Plan im Internet einsehbar
Die letzte „Gefahren– und Risikoanalyse — Gefahrenabwehrbedarfsplan“ des Amtes Brieskow–Finkenheerd datiert vom 7. Dezember 2016. Für jedermann einsehbar, steht das Dokument im Internet auf der Amts–Website zur Ansicht und zum Herunterladen zur Verfügung.
Mit der Gefahrenabwehr von Wald– und Landschaftsbränden befasst sich auch ein TV–Betrag, den die ARD heute um 21.45 Uhr ausstrahlt. „Marode Ausrüstung und mangelhafte Ausbildung? Wieso Deutschland einen Masterplan zur Waldbrandbekämpfung braucht“, heißt der Betrag von Report–Mainz. Darin kommen Feuerexperten des „weltweit anerkannten ,Global Fire Monitoring Center‘ (GFMC)“ zu Wort. Sie warnen, Deutschland sei nicht ausreichend auf die steigende Gefahr durch Wald– und Landschaftsbrände vorbereitet.