Fußball: Lübbener kommen mit Pokal-Erfolg

Hat als 19-Jähriger einen Stammplatz: Johann Krüger (rechts, im Duell mit dem Klosterfelder Tobias Marz/links) setzt als Verteidiger auch offensiv vor allem über die Außenbahn regelmäßig Akzente. Gegen Grün-Weiß Lübben soll der erste Heimsieg her.
Bernd PflughöftDas letzte Gastspiel der Dynamos in Wernsdorf dürfte laut Gäste-Trainer Dirk Liedtke noch in allen Köpfen sein. Mit 9:4 fegte die Frankonia im Februar die Dynamos vom Platz. Während die Wernsdorfer ihren Kader mit den Oberliga-erfahrenen Spielern Stephan Gill, Roland Richter und Gordon Griebsch zusammen gehalten und sogar noch ausgebaut haben, mussten die Dynamos einen enormen Aderlass verkraften. Gleichwohl haben beide Teams sechs Punkte auf der Habenseite. Die Wernsdorfer sind favorisiert. „Ihr Prunkstück ist die Offensive mit Griebsch und Richter, während Griebsch bislang zweimal traf, netzte Richter schon sechsmal ein. Unsere Abwehrreihe muss hoch konzentriert arbeiten und darf dem Sturmduo der Gastgeber keinen Platz lassen, zudem müssen wir selber sehr aktiv sein um auch für Entlastung in der Defensive zu sorgen. Wenn du einmal gegen einen Gegner neun Tore gefressen hast, sollte das in der Regel reichen. Aber Fakt ist auch, dass du so ein Sturmduo mit diesem Niveau über 90 Minuten nicht ausschalten kannst“, so Liedtke, der wegen Urlaub in Wernsdorf fehlt. Der Anstoß erfolgt bereits um 14 Uhr.
Schlecht aus den Startlöchern
Am schlechtesten vom Eisenhüttenstädter Trio aus den Startlöchern gekommen ist der Müllroser SV mit drei Niederlagen. Nachdem die Schlaubetaler im Kreispokal-Wettbewerb beim Kreisligisten SpG Blau-Weiß Lebus/BSV Blau-Weiss Podelzig mit 4:0 erfolgreich waren, soll endlich auch in der Landesklasse der Knoten platzen. Der gastgebende Tabellenneunte hat eine ausgeglichene Punktspiel-Bilanz. In der Vorsaison hatten die Müllroser beim damaligen Aufsteiger mit 2:3 verloren. Der Sechste der Vorsaison ist zu Hause sicherlich leicht favorisiert, wobei laut MSV-Trainer Dirk Herrgoß „in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Daher ist es unser Ziel, prinzipiell aus jedem Spiel drei Punkte mitzunehmen. Am besten, die Mannschaft knüpft an das Spiel vor zwei Wochen gegen die SG Niederlehme an.“ Allerdings sollte es am Sonnabend mit der Chancenverwertung besser werden, darauf führt der MSV-Trainer hauptsächlich die 0:1-Niederlage zurück. Allerdings muss er in Zossen seine engere Abwehr umstellen, da mit Oliver Seifert (Arbeit) und Nils Unglaube (privat) gleich zwei Innenverteidiger ausfallen. „Wir haben noch einige in der Mannschaft, die auch das spielen können. Bei einer Niederlage jedoch würde die Verunsicherung noch größer werden.“
