Hund in Eisenhüttenstadt: Geburtsmaschine Heidi hofft auf schönes Zuhause

Mag Kinder: der Havaneser Heidi. Die vierjährige Hündin hatte einige Zeit als Zuchthund in Belgien gelebt und ist an der deutschen Grenze beschlagnahmt worden. Nun wartet sie in Eisenhüttenstadt auf ein neues Zuhause.
Hagen Bernard- Havaneser-Hündin Heidi wurde in Belgien als Zuchthund missbraucht und an der Grenze beschlagnahmt.
- Nach ihrer Rettung lebt die vierjährige Hündin seit drei Monaten im Tierheim Eisenhüttenstadt.
- Heidi ist freundlich, verträglich mit Hunden und Kindern, aber anfangs etwas schüchtern.
- Sie ist gesund, kastriert, gechippt, geimpft und eignet sich gut als Familien- oder Wohnungshund.
- Heidi wartet auf ein liebevolles Zuhause und kann nach einem Besuch direkt adoptiert werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die vierjährige Hündin Heidi hat in ihrem noch recht kurzen Leben bereits Schweres erlebt. Sie war in Belgien als Geburtsmaschine gehalten worden. An der deutsch-belgischen Grenze war sie dem Zoll durch ihren schlechten Zustand aufgefallen. So war ihr Fell völlig verfilzt.
Letztlich kam Heidi über das Veterinäramt vom Westen Deutschlands quer durch die Republik ganz in den Osten. Seit einem Vierteljahr lebt der Havaneser in Eisenhüttenstadt im Tierheim an der Oderlandstraße.
Tierheim-Hund Heidi verträgt sich mit Hunden und Kindern
Heidi ist reinrassig. Ein Havaneser weist eine Widerristhöhe von 21 bis 29 Zentimeter auf und wiegt zwischen 3.000 und 9.000 Gramm. Heidi bewegt sich eher am unteren Limit, auch wenn sie seit der Beschlagnahmung bereits etwas zugenommen hat und auch ihr stets pflegebedürftiges langes Fell sich wieder gepflegt-seidig zeigt.
„Das ist eine total quirlige und lustige Socke, die superverträglich mit anderen Hunden ist und auch sehr gut mit Kindern zurechtkommt. Sie ist sehr lieb. Sie wäre ein guter Familienhund“, urteilt Tierheimleiterin Alina Thiele. Allerdings sei Heidi beim Erstkontakt mit Fremden erst einmal etwas schüchtern, doch das lege sich recht schnell.
Hündin Heidi benötigt Zuwendung in neuem Zuhause
Dabei ist Heidi laut Alina Thiele körperlich für ihre Rasse fit, sie würde also auch einen einstündigen Spaziergang ohne weiteres durchhalten. Mittlerweile habe sie es im Tierheim gelernt, sehr gut an der Leine zu gehen.
Zudem sei Heidi ein guter Wohnungshund. Sie toleriere zwar auch mal mehrstündige Ruhephasen, möchte jedoch regelmäßig beschäftigt werden. Von der Auffassungsgabe her sei Heidi laut Alina Thiele eine typische Vertreterin ihrer Rasse: Sie passe sich ihrer Umgebung gut an, sei anhänglich und verschmust.
Körperliche Gebrechen sind bei Heidi nicht bekannt. Sie ist kastriert, gechippt und geimpft und mäkelt auch beim Futter nicht. Allerdings möchte Heidi regelmäßig gebürstet und gekämmt werden. Heidi könnte umgehend im Tierheim besucht und nach einem Gespräch abgeholt werden.


