Hund in Eisenhüttenstadt
: Maiki muss sterben – nur teure OP kann ihn retten

Hund Maiki dachte, er hat mit seiner neuen Familie den Schritt aus dem Tierheim in Eisenhüttenstadt geschafft. Doch er wird sterben, ohne teure OP. Spenden sind nötig.
Von
Nicole Buhlau
Eisenhüttenstadt
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Maiki auf Hof der Familie in Alt Zeschdorf

Maiki fühlt sich auf dem Hof in Alt Zeschdorf bei seiner neuen Familie angekommen. Doch sein Leben ist begrenzt – wenn er nicht operiert wird.

Claudia Solitair
  • Hund Maiki aus Eisenhüttenstadt braucht dringend teure Hüft-OPs, sonst stirbt er.
  • Familie Solitair aus Alt Zeschdorf hat Maiki aus dem Tierheim adoptiert.
  • Operationen kosten 12.000 Euro; Familie kann Kosten nicht allein tragen.
  • Spenden werden über das Tierheim am See gesammelt.
  • Maiki ist erst zwei Jahre alt und hat durch schlechte Vererbung kaputte Hüften.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Claudia Solitair erinnert sich noch genau an diesen Moment. Ihre Familie war gerade an den Gehegen im Tierheim am See in Eisenhüttenstadt entlanggelaufen, als eine Mitarbeiterin fragte, welcher Hund es denn werden solle. Ohne sich vorher beraten zu haben, sagten sie und auch ihr Mann denselben Namen: Maiki.

Der junge Schäferhund-Mix hatte ihr Herz im Sturm erobert. Und das, obwohl er kein einfacher Hund ist. Maiki ist erst zwei Jahre alt – doch seine Hüften sind so kaputt, als hätte er schon ein ganzes Hundeleben voller Strapazen hinter sich. Er braucht auf beiden Seiten künstliche Gelenke. Zwei große Operationen, zwei lange Rehabilitationsphasen. Und trotzdem war für die Familie aus Alt Zeschdorf schnell klar: „Wir machen das mit ihm.“

Hund Maiki wäre in Rumänien längst eingeschläfert worden

Maiki hatte zuvor zwei Jahre im Tierheim verbracht, nachdem er aus einem rumänischen Partnertierheim übernommen worden war. Dort hätte man ihn wohl längst eingeschläfert – hier bekommt er nun eine echte Chance. „Er hat einfach Pech gehabt“, sagt Jana Feister, Leiterin des Tierheims am See in Eisenhüttenstadt. „Man kann das bei Schäferhunden öfter sehen, aber das ist kein reines Rasseproblem. Manchmal wird es mit hinein gezüchtet, manchmal ist es einfach schlechte Vererbung.“

Die Familie Solitair war am Gründonnerstag ins Tierheim gekommen – auf der Suche nach einem Spielgefährten für ihre achtjährige Hündin Coco. Ihre zweite Hündin, eine 16-jährige Jack-Russell-Dame, ist inzwischen zu alt fürs Toben. Mehrere Hunde wurden ihnen vorgestellt. Doch dieser bestimmte ließ sie nicht mehr los.

„Die Kleine ruft inzwischen auch immer Maiki, Maiki“, erzählt Claudia Solitair schmunzelnd von der jüngeren Tochter. Man müsse sie eher zurückhalten, damit sie nicht zu viel um den Hund herumrennt. „Sie liebt ihn einfach.“

Teure Hüft-OP für Hund Maiki aus Eisenhüttenstadt

Seit Ostermontag lebt Maiki auf dem Hof der Familie. „Er hat natürlich erstmal alles beschnüffelt“, erzählt Claudia. „Jetzt fühlt er sich hier schon so wohl, als wäre er nie woanders gewesen.“

hund maiki aus eisenhüttenstadt, lässt sich von den Ponys in alt zeschdorf beschnüffeln.

Hund Maiki aus Eisenhüttenstadt, lässt sich von den Ponys in Alt Zeschdorf beschnüffeln.

Claudia Solitair

Die Familie bringt viel Hundeerfahrung mit – auch mit Schäferhunden und Hüftproblemen. „Zu Spitzenzeiten hatten wir vier Hunde auf dem Hof“, erinnert sich die Mutter. Sie sind bereit, die auf sie zukommende Herausforderung zu tragen. Maikis erste Operation ist für Ende Mai geplant. Danach folgt eine mehrwöchige Heilungsphase mit Physiotherapie, ehe das zweite Gelenk ersetzt werden kann.

Doch der Preis ist hoch: Rund 12.000 Euro kosten beide Operationen zusammen. Eine Summe, die die Familie nicht allein aufbringen kann. Die Physiotherapie übernehmen sie selbst, für die OP-Kosten kommt das Tierheim auf, es benötigt aber Hilfe, also Spenden.

Tierheim Eisenhüttenstadt müsste Projekte verschieben

Was würde passieren, wenn die Summe nicht zusammenkommt? „Puh, gute Frage“, Jana Feister ist erst einmal sprachlos. „Man muss gucken, wo man sparen kann, was gar nicht so einfach ist, wenn man für das Wohl und die Sicherheit unterschiedlichster Tiere sorgen muss.“

Vielleicht wird ein Bauprojekt verschoben, ein neuer Zaun muss warten, oder man verhandelt mit dem Tierarzt über Ratenzahlung. Denn eines ist für alle Beteiligten klar: Die Alternative, Maiki dauerhaft mit Schmerzmitteln zu versorgen, bis nichts mehr geht und eine Einschläferung notwendig wird, ist keine Option.

Wäre er in dem rumänischen Tierheim, wo er herkommt, geblieben, wäre er wahrscheinlich bereits eingeschläfert worden, vermutet die Heimleiterin. Dass er nun hier ist, bei einer Familie, die ihn liebt und bereit ist, ihn auf seinem Weg zu begleiten – das ist sein großes Glück. „Jetzt ist er hier – und jetzt ist es unser Problem. Und wir kümmern uns“, sagt Jana Feister.

Wer dem Schäferhund-Mix Maiki helfen möchte ...

... kann sich an das Tierheim am See, bei Eisenhüttenstadt,

... telefonisch: 01739036140

... per Mail: Info@Tierheim-am-See.de

... oder direkt ans Spendenkonto wenden:

Tierheim am See
IBAN: DE95 1705 5050 1101 9255 70
BIC: WELADED1LOS
Sparkasse Oder Spree

Paypal: Info@Tierheim-am-See.de