Hund in Eisenhüttenstadt
: Warum der Shiba Inu Shakira sogar für Anfänger passt

Die fünfjährige Shakira wirkt sanft und geduldig, doch sie hatte es bislang nicht einfach. Nach Jahren als Zuchthündin in Alinas Tierheim angekommen, sucht sie endlich ein Zuhause mit Herz.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Wünscht sich ein neues Zuhause: der fünfjährige Shiba Inu Chakira. Tierheimmitarbeiterin Kathleen Bonack präsentiert die Hündin.

Wünscht sich ein neues Zuhause: der fünfjährige Shiba Inu Shakira. Tierheimmitarbeiterin Kathleen Bonack präsentiert die Hündin.

Hagen Bernard
  • Shakira sucht ein Zuhause: Die fünfjährige Shiba Inu-Hündin lebt in Alinas Tierheim.
  • Sie ist ruhig und geduldig, doch eigenständig – erfahrene Halter sind empfohlen.
  • Kinder sollten nicht mehr allzu klein sein, klare Führung gibt ihr Sicherheit.
  • Herkunft aus Vermehrerhaltung; sie galt wohl als Zuchthündin, nun kastriert.
  • Gechippt, geimpft, EU-Papiere vorhanden; gesund, aktiv und an der Leine ordentlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für das Foto zeigt sich die fünfjährige Shakira von ihrer besten Seite. Ruhig lässt sie sich vor die Fotowand führen, wartet geduldig in der drückenden hochsommerlichen Hitze und trottet anschließend zusammen mit Tierheimmitarbeiterin Kathleen Bonack ganz gelassen zurück in ihre Behausung. Kein unwilliges Bellen, kein Zerren, kein Protest – Shakira begegnet der Situation mit einer bemerkenswerten Ruhe.

Doch diese Gelassenheit bedeutet nicht, dass sie einfach jedem Kommando blind folgt. Shakira ist ein Shiba Inu – und damit eine Hündin mit eigenem Kopf. Diese Rasse gilt als intelligent, selbstständig und durchaus bereit, Anweisungen auch mal zu hinterfragen.

Nach Einschätzung von Mitarbeiterin Kathleen Bonack in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt ist sie familientauglich – allerdings sollten die Kinder nicht mehr allzu klein sein.

Shakira: Vergangenheit, Erziehung und Alltag

Dabei bringt die Hündin eine traurige Geschichte mit. Gemeinsam mit ihren beiden Geschwistern kam sie ins Tierheim – aus der Haltung eines Vermehrers. Shakira ist reinrassig, und vieles deutet darauf hin, dass sie ihrem früheren Besitzer vor allem für einen Zweck diente: als Zuchthündin. Die Spuren mehrerer Würfe sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen, doch ihr bisheriges Leben war offenbar nicht unbeschwert.

Im Tierheim zeigt sich Shakira jedoch anpassungsfähig und unkompliziert. In Sachen Erziehung und Kommandos hat sie noch Nachholbedarf, wie Kathleen Bonack sagt. An der Leine läuft sie aber schon recht ordentlich. Auch im Umgang mit ihrer Umgebung und mit anderen Hunden habe sie sich bislang gut eingefügt.

Laut Tierheimleiterin Alina Thiele ist Shakira aufgrund ihrer einseitigen Verwendung relativ isoliert aufgewachsen und habe daher das ihrer Rasse oft nachgesagte eigenwillige Wesen nicht so ausgeprägt. Natürlich teste Shakira durchaus auch mal ihren Spielraum aus, doch das würden ja auch andere Hunde versuchen.

Shakira: gesund, aktiv und bereit für ein Zuhause

Damit Shakira nicht noch einmal wegen ihrer Reinrassigkeit ausgenutzt wird, wurde sie durch Alinas Tierheim kastriert. Die kleine Hündin ist etwa 35 Zentimeter groß, wiegt etwa neun Kilogramm und kann bis zu 15 Jahre alt werden. Sie ist gechippt, geimpft und besitzt gültige EU-Papiere.

Gesund ist Shakira ebenfalls. Selbst bei Temperaturen von fast 40 Grad muss sie nicht übermäßig hecheln. Wegen ihres dichten Fells sollte sie an besonders heißen Sommertagen dennoch nicht unnötig belastet werden. Ansonsten wünscht sie sich Menschen, die mit ihr aktiv durchs Leben gehen, sie körperlich auslasten und auch geistig fordern.