Hund in Eisenhüttenstadt
: Welpe überlebt dank Intensivpflege – das steckt dahinter

Der Welpe aus Podenco und Pekinese hat nach der Geburt einen schweren Start. Nun entwickelt er sich prächtig im Tierheim Eisenhüttenstadt und könnte bald vermittelt werden.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
Jetzt in der App anhören
Zieht einen Welpen per Hand auf: Tierheimleiterin Jana Feister. Dieser vier Wochen alte Mischling könnte in einem Monat zur Adoption freigegeben werden.

Zieht einen Welpen per Hand auf: die Leiterin des Tierheims am See Jana Feister. Dieser vier Wochen alte Mischling aus der Nähe von Eisenhüttenstadt könnte etwa in einem Monat zur Adoption freigegeben werden.

Hagen Bernard
  • Ein Welpe in Eisenhüttenstadt überlebte dank intensiver Pflege im Tierheim „Am See“.
  • Der Mischling aus Podenco und Pekinese wurde nach der Geburt von Tierheimleiterin Jana Feister versorgt.
  • Aufgrund mangelnder Fürsorge der Mutter drohten Verdauungsprobleme und eine Blutvergiftung.
  • Der Welpe entwickelt sich gut und könnte in etwa einem Monat zur Adoption freigegeben werden.
  • Interessenten können sich im Tierheim „Am See“ in Eisenhüttenstadt melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ohne die besondere Fürsorge von Tierheimleiterin Jana Feister hätte ein kleiner Welpe aus Wiesenau wohl kaum eine Überlebenschance gehabt. Einen Tag nach einer Beschlagnahme wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz brachte eine vom Tierheim am See übernommene Podenco-Mischlingshündin vier Welpen zur Welt.

Allerdings entwickelten sich die Tiere nicht gleich. Die Mutter hatte die Welpen zwar gestillt, jedoch nicht geputzt und gewärmt. Das kann laut Jana Feister zu Verdauungsstörungen führen. So war es auch bei diesem Weibchen. Dazu hatte sich am Hintern eine Wunde gebildet, da die Mutter diese Stelle nicht ausreichend gesäubert hatte. Als die Hündin an der Wunde zu lecken begann, sprang Jana Feister ein. Sie behandelte die Wunde mit Salben und Antibiotika, die daraufhin abheilte.

Welpe ist eine Mischung aus Podenco und Pekinese

„Es hätte zu einer Blutvergiftung kommen können. Außerdem drohte wegen der großen Wunde der Schwanz abzusterben“, erklärt Jana Feister. Als sie den Part der Mutter übernahm, hatte sie diesem Welpen anfangs bis zu zehnmal täglich etwas zu trinken gegeben, da er zunächst nur kleine Mengen Milch vertrug. Schließlich ist erst einmal eine Umstellung von der Mutter- zur Instantmilch erforderlich. Das gelang.

Bereits nach vier Wochen ist es ein ansehnliches, niedliches Exemplar. „Ich kann nicht genau sagen, wie groß sie wird. Der Vater könnte ein Pekinese sein.“

Die Hunde hatten sich unkontrolliert vermehrt

Ein Pekinese war unter den beschlagnahmten Hunden, die Hunde hatten sich unkontrolliert gepaart. Da die Mutter eine Schulterhöhe von 48 Zentimetern aufweist und der Vater sehr wahrscheinlich etwas kleiner war, dürfte dieses Weibchen nicht allzu groß werden. Immerhin hat sie derzeit einen gesunden Appetit, um zu einer schönen Hündin heranzureifen.

Welpen aus Eisenhüttenstadt können früher abgegeben werden

Meistens wird ein Welpe wegen der Prägephase erst ab der 12. Lebenswoche vermittelt. Doch bei diesem noch namenlosen Hund könnte es auch schon etwas früher sein. „Man merkt, dass die Mutter nur wenig Kontakt zu Menschen hatte. Mich liebt sie und sucht den Kontakt. Sie hat anscheinend viel nachzuholen. Doch sie ist sehr ängstlich, besonders gegenüber Fremden. Daher ist es besser, wenn ihre Welpen früher abgegeben werden, damit diese Eigenschaft sich nicht auf ihre Jungen überträgt.“

Interessenten können sich beim Tierheim „Am See“, Vogelsänger Chaussee 2 in Eisenhüttenstadt, melden oder telefonisch unter 0173 9036140 Kontakt aufnehmen.