Hund in Eisenhüttenstadt
: Zwei Malteser-Welpen suchen noch ein Zuhause

Nach der Rettung aus einer Vermehrerhaltung staunte Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt nicht schlecht: Aus drei Malteser-Hunden wurden plötzlich acht Tiere. Zwei Welpen sind noch zu haben.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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In Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt überraschend geboren: das Malteserbaby Olaf. Es ist vier Wochen alt und kann in vier bis sechs Wochen an einen Tierfreund abgegeben werden.

In Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt überraschend geboren: das Malteserbaby Olaf. Es ist vier Wochen alt und kann in vier bis sechs Wochen an einen Tierfreund abgegeben werden.

Hagen Bernard
  • In Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt kamen nach Rettung aus Vermehrerhaltung Welpen zur Welt.
  • Aus drei Maltesern wurden acht Hunde – ein Einzelwelpe, später vier weitere aus zweiter Hündin.
  • Drei Hündinnen sind reserviert. Frei sind Olaf und der jüngere Sven, beide weiß und gesund.
  • Olaf wiegt etwa 500 Gramm und dürfte bis höchstens 6 Kilogramm erreichen – ruhige Welpenphase.
  • Malteser gelten als intelligent. Wichtig sind Sozialkontakte, geringe Futterkosten und Fellpflege.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Tierfreunde haben drei Malteserhunde aus den Händen sogenannter Vermehrer gerettet und sie in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt gebracht. Dort lebten die Tiere eng beieinander und warteten sehnsüchtig auf ein neues, liebevolles Zuhause.

Eines Tages fiel eine der Hündinnen plötzlich auf: Sie wollte sich laut Tierheimleiterin Alina Thiele partout nicht mehr von ihrer Schlafstätte wegbewegen. Als die Mitarbeiter vorsichtig nachschauten, entdeckten sie neben der Mutter ein kleines weißes Knäuel. Es war ein männlicher Welpe – winzig, hilflos und ganz allein, denn er hatte keine Geschwister.

Daraufhin brachten sie die zweite Hündin zum Ultraschall. Dabei stellte sich für die Tierheimmitarbeiter völlig überraschend heraus, dass auch diese trächtig war. Zunächst wurden drei Welpen entdeckt, letztlich waren es aber sogar vier: drei Weibchen und ein Männchen. Sie kamen zwei Wochen nach dem ersten Welpen zur Welt.

Malteser-Welpen: Olaf und Sven suchen noch ein Zuhause

Obwohl die Hunde frühestens ab der achten, in der Regel aber erst ab der zehnten Lebenswoche abgegeben werden, sind die drei weiblichen Welpen bereits reserviert. Noch zu haben sind Olaf und der zwei Wochen jüngere Sven. Ihre Namen erinnern an die Figuren aus dem Film „Die Eiskönigin“. Wahrscheinlich sind die beiden Halbbrüder. Es wird vermutet, dass der Rüde Kontakt zu beiden Hündinnen hatte.

Alle Welpen sind weiß. Laut Alina Thiele ist Olaf „der größte und süßeste“. Sven dagegen erinnere entwicklungsbedingt noch ein wenig an ein „Meerschweinchen“. Noch sind beide sehr ruhig und fangen nur hin und wieder an zu quietschen, wenn sie Hunger haben.

Malteser als Begleiter: Haltung, Gewicht und Fellpflege

Bei Olaf dürfte sich das laut der Tierheimleiterin in etwa zwei Wochen ändern. Dann sollte er langsam so fidel und quirlig werden, wie man es von Maltesern kennt. „Olaf ist ein ganz normaler Hund, wie ein Welpe eben. Insgesamt sind Malteser ganz, ganz tolle Hunde, sehr intelligent. Hier werden die Welpen bestens auf das Leben vorbereitet.“

Die Tiere haben Kontakt zu Artgenossen und wachsen sehr menschenbezogen auf. Rüden werden etwas größer als Weibchen. Olaf bringt derzeit etwa 500 Gramm auf die Waage und dürfte später höchstens 6 Kilogramm wiegen. Er wäre also ein Begleiter, den man problemlos überallhin mitnehmen kann.

Auch die Haltungskosten halten sich in Grenzen, weil die Hunde nicht viel fressen. Krankheiten sind bei den Welpen bislang nicht bekannt. Wichtig ist allerdings eine regelmäßige Fellpflege, denn die Haare wachsen ihnen schnell über die Augen. Deshalb gehört auch der Friseurbesuch bei diesen Hunden dazu.